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Behandlung Nahrungsmittelallergie Hund

Dieses Thema im Forum "Hunde-Gesundheit" wurde erstellt von reginast, 1 Oktober 2010.

  1. reginast

    reginast Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1 Oktober 2010
    Beiträge:
    3
    Hallo,

    habe einen Hund der allergisch ist auf Rind, Schwein, Ente, Lamm, Weizen, Gerste, Mais, Hafer, Kuhmilch, Kartoffel, Reis.

    Welche Möglichkeiten gibt es die Allergie zu behandeln? Auf Bioresonanz bin ich schon gestoßen. Mich würden Eure Erfahrungen interessieren u. was es sonst noch für Behandlungsmethoden gibt (Homöopathie, TCM,..). Medikamente (Chemie) will ich ihm nicht unbedingt geben, da meide ich lieber die Nahrungsmittel.

    Am meisten stört mich die Rind- u. Reisallergie. Er frißt so gerne Rindfleisch samt Leckerlis.

    Kennt jemand ein Trockenfutter, was ich ihm geben kann? Abends wird er gebarft, aber in der Früh war das Trockenfutter so praktisch. Habe eines gefunden, welches mit Banane gebunden ist, da ist aber wieder Ente drinnen bzw. auch sehr viele versch. Fleischsorten. Mein Wunsch wäre natürlich eines ohne Farb- u. Konservierungsstoffe wenn möglich auch noch kaltgepreßt.
    Selbst bei der Mischung Strauß mit Hirse, ist Kartoffelmehl u. Reis drinnen.

    lg Regina
     
  2. Sabsi

    Sabsi Neues Mitglied

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    Oberösterreich
    AW: Behandlung Nahrungsmittelallergie Hund

    Hallo Regina, wieso barfst Du Deinen Hund nicht überhaupt? Dann kannst Du ganz sicher sein, dass von den ungewünschten Dingen nichts drin ist. Mir kommt diese Liste übrigens seeeeehr lang vor...
    Wer hat das getestet? Hast Du schon eine Ausschlussdiät gemacht?

    Meiner Meinung nach solltest Du vom Trofu ganz weggehen und Barfen ist doch auch total praktisch. Ich füttere abends und taue das für Morgens gleich auf. Morgens (meiner bekommt Knochen) ist das mindestens so schnell wie Trofu aus dem Eimer oder Sack.

    Allergische Hunde vertragen übrigens Pferdefleisch sehr gut, das kannst Du ja mal probieren.
    Und wenn Du auf das Barfen "total" umsteigst, würde ich erst eine Fleischsorte nehmen (eine Woche lang), dann eine weitere ausprobieren etc.

    Bitte berichte weiter, was Du gemacht hast.
     
  3. reginast

    reginast Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1 Oktober 2010
    Beiträge:
    3
    AW: Behandlung Nahrungsmittelallergie Hund

    Hallo Sabine,

    getestet wurde dass mit einem Bluttest. Ich merke auch wenn ich zB Käse als Belohnung weglasse, das Jucken nicht so stark ist bzw. im Urlaub hat er kein Trofu (Ente mit Fisch ohne Getreide aber mit Mais u. Reis,... ohne Konservierungsmittel) bekommen u. als ich dann wieder damit angefangen habe, wurde es wieder schlimmer. Hat auch eine Zeitlang nur Putenfleisch in der Früh bekommen, habe auch da gemerkt, dass es ihm besser geht. Am Abend Rind u. kurze Zeit später hat er wieder geknabbert.

    Er ist von Haus aus nicht besonders streßresistent u. durch das Jucken (zusätzlicher Streß) verliert er sehr schnell die Nerven wenn wir zB etwas üben u. er nicht gleich weiß was er tun soll.

    Ganz barfen würde ich nur wenn es gar nicht anders geht. Ich stehe bzw. sollte jeden Tag um 5:30 Uhr aufstehen um rechtzeitig in der Arbeit zu sein. Jede Minute weniger Aufwand kann ich dem Hund widmen. Das Futter aus dem Kühlschrank ist zu kalt u. muß daher angewärmt werden. Besitze keine Mikrowelle. Beim Wärmen am Ofen muß ich dabei stehen. Habs auch schon mit Übergießen mit kochendem Wasser probiert, aber dann hat er wieder so viel Wasser. Leere ich es weg, geht sicher etwas von den Nährstoffen verloren.

    Mit Knochen weiß er nicht wirklich was er machen soll. Er nagt zwar drauf herum aber fressen tut er sie nicht. Hühnerhälse sind ok. Weiteres Problem beim morgendlichen Barfen: Er frißt meistens nicht solange ich zuhause bin --> wenn er wenig Hunger hat bleibt Futter stehen was im Winter stark auskühlt bzw. im Sommer schnell schlecht wird. Es hat Zeiten gegeben, da ist er mit einer Portion Trockenfutter zum Frühstück eine halbe Woche ausgekommen. Dem Trockenfutter hats nichts gemacht. Beim rohen Rindfleisch habe ich jedoch gemerkt, dass wenn es länger in der Wärme (im Sommer draußen) steht zur Bildung von Würmern kommt. Vermute dass das welche geworden wären, kleine 1-2 mm große weiße längliche. Wie er klein war ist er komplett gebarft worden, aufgrund der o.a. Tatsachen habe ich dann zu Trofu gewechselt.

    Habe auch schon an Fleischdosen pur gedacht, wo er dann Hirseflocken drunter bekommt, wird nicht ganz so schnell schlecht wir "Rohes".

    Würde gerne etwas gegen die Allergie machen, da ein Großteil der Leckerlis wegfällt, die er so gerne frißt. Er bekommt ohnehin nur "natürliches" ohne Farb- u. Konservierungsstoffe. Eigentlich nur getrocknetes: Ochsenziemer, Rinderlunge,... Habe auch schon getrocknetes Hirschherz fürs Belohnen probiert, das war aber nur teuer u. er wollte es nicht.

    Habe von klein auf darauf geachtet, dass er nicht Futter mit "Chemie" bzw. glutenhaltigem Getreide wie Weizen od. Gerste erhält. Nach dem Befund hätte ich ihm auch "billiges" Futter geben können, hätte auch nichts schlimmeres rauskommen können.

    Auch aus Kostengründen will ich, dass er wieder Rind, etc. fressen kann. Strauß, Pferd, Fisch, Wild etc. verträgt er wahrscheinlich aber das ist halt nicht so billig. Er bekommt jetzt schon teure Nahrungsergänzungsmittel wegen der Gelenke. Zum Glück ist er wenigstens auf Geflügel nicht allergisch. Habe auch schon gelesen, dass es Hunde gibt die nur Wild vertragen, dass wäre dann eine wirkliche Katastrophe.

    So gesehen habe ich mit den "paar" Allergien eigentlich noch Glück.

    Habe mittlerweile auch mit der Hundetrainerin gesprochen, sie rät mir zu Bioresonanz, werde das wahrscheinlich ausprobieren.

    Mein "Kleiner" ist auch beim Fressen sehr heikel. Hat heute sehr die Nase gerümpft als er Hirse mit Apfel, Karotte u. Fisch bekommen hat. Noch größer war die Enttäuschung gestern als er statt dem Fisch Pute bekommen hat. Rind schmeckt halt doch intensiver. Er hat es schließlich doch gefressen als auch der Versuch ans Katzenfutter zu kommen fehlgeschlagen hat, aber es hat halt gedauert. Lt. Allergietest ist Geflügel u. Fisch ok. Wild, Strauß, Pferd... wurde nicht getestet.

    Werde momentan die "allergischen" Nahrungsmittel weglassen u. Geflügel füttern u. dann kleinweise zumindest die Leckerli probieren. Pferd muß ich erst im Internet suchen wo ich es herbekomme.

    lg Regina
     
  4. Sabsi

    Sabsi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22 Juli 2010
    Beiträge:
    212
    Ort:
    Oberösterreich
    AW: Behandlung Nahrungsmittelallergie Hund

    Hallo Regina,

    ui, da habt Ihr schon viel ausprobiert. Bioresonanz - dazu kann ich nicht viel sagen.
    Aber zur Ernährung hätte ich noch was.
    Das Fleisch kannst Du abends auftauen, indem Du es über Nacht draußen stehen lässt, dann hat es gleich die richtige Temperatur. Wenn Du es mit heißem Wasser übergißt, weil Du es zB vergessen hast aufzutauen, dann gib das Wasser gleich mit, das schmeckt den meisten Hunden seeeehr gut.

    Was sehr gut funktioniert bei Allergikern ist, Leckerlies selbermachen. Keine Kekse sondern zB Rinderherz (falls das geht) oder Hühnerherzen, Leber, Milz etc im Dörrautomaten trocknen und sie dann aber einfrieren! Sie kleben nicht aneinander, so kannst Du sie portionsmäßig auftauen, sie sind nach 5-10 min aufgetaut.
    Somit kannst Du sicher sein, dass dort keine allergieauslösenden Konservierungsstoffe, Zucker, etc drin ist.
    Die kleinen Würmchen, die sich gebildet haben sind Fliegenlarven, die ich übrigens ebenfalls eklig finde, geschmacksmäßig tun sie Deinem Hund aber nichts und ein liegengebliebenes Stück Fleisch ist eine Delikatesse für den Hund (denk mal an verbuddeltes vergammeltes Fleisch - hmmmm.... ).

    Hühnerhälse sind ok, kannst ja auch mal Putenhälse ausprobieren und Flügelchen vom Huhn. Meiner bekommt ganze Hühnerrücken.

    Wenn Du Deinem Hund einmal etwas fütterst, was er nicht so gerne frisst, dann kannst Du auch mal ein wenig Brühe (vom Brühwürfel) drübergießen. Funktioniert oft! Viel Erfolg.
     
  5. reginast

    reginast Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1 Oktober 2010
    Beiträge:
    3
    AW: Behandlung Nahrungsmittelallergie Hund

    Hallo,

    danke f. die Tipps. Getrockentes Rinderherz liebt er, darf er aber nicht mehr.
    Dass ich die Leckerlis auch einfrieren kann, auf das bin ich noch nicht gekommen.

    Habe ihm letztens seine erste ganze Forelle gegeben. Wußte doch glatt wiedermal nicht was er damit tun soll.
    Manchmal glaube ich, dass er gar kein Hund werden sollte, sondern in den falschen Körper geraten ist.

    War vorige Woche bei der Bioresonanz. Er trägt jetzt einen Chip mit den Schwingungen die die Unverträglichkeit ausgleichen soll. Bin etwas skeptisch diesem Chip gegenüber, da er sehr viele Infos enthält. Glaube, dass der Körper ev. damit überfordert ist, wenn er zuviele Infos auf einmal verarbeiten muß. Mal schauen wie sich das Ganze entwickelt.

    lg Regina
     
  6. Stupidcat

    Stupidcat Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7 Oktober 2010
    Beiträge:
    104
    AW: Behandlung Nahrungsmittelallergie Hund

    Das beste Resultat bei Futterallergien ist Pferdefleisch und Rentier. Rentier gibts in Dosen-ich glaube, von Natures Best. Ich selber barfe meine Hunde, das heißt sie bekommen Rohes Fleisch, angereichert mit Kartoffeln, Reis oder Gemüse plus Supplemente. Pferdefleisch ist reich an Eiweis und bestens für Allergiker geeignet. Lass Dich da mal im Fachhandel der 2 größten Futterketten beraten ;)
     

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