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Tierische Gedichte

Dieses Thema im Forum "Tiergeschichten" wurde erstellt von svala, 31 März 2012.

  1. svala

    svala Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31 März 2012
    Beiträge:
    1.053
    Geschlecht:
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    Ort:
    Ruhlsdorf / Nuthe-Urstromtal
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    Frühlingsgefühle

    Auf der Wiese steht ein Schaf
    Leuchtend weiß und recht schön brav.

    Nebenan da steht ein Hammel
    Und der denkt nur ans ger….

    „Mäh“ macht sie und „Bäh“ macht er
    Und so geht es hin und her.

    Der Hammel rennt dann mit Gebraus
    Den Zaun erst um und dann hinaus.

    Er stürzt sich auf die große Liebe
    Die aber hat für ihn nur Hiebe.

    Für ihn war das nun eine Warnung
    Drum folgt jetzt zärtliche Umgarnung.

    Und das Ende der Geschichte
    Sind dann süße kleine Wichte.
    ©

    Der Schmetterling

    Als Raupe biss sie sich durchs Leben,
    von Blatt zu Blatt, von Baum zu Baum.
    Um sich zur Ruhe dann zu begeben
    und zu erwachen als ein Traum.

    Mit bunten Flügeln, ach wie herrlich,
    begibt er sich auf Blütentour.
    Er fliegt durchs Leben stolz und ehrlich,
    als eine bunte Frohnatur.

    Und alle Menschen die ihn sehen.
    Erfreuen sich an seiner Pracht.
    Es ist vergessen, was geschehen,
    was er als Raupe einst gemacht.
    ©

    Käferliebe

    Einst war ein junger Käfermann
    Der macht sich auf die Suche dann
    Nach einer Frau die ihm genehm
    Und die sein Leben macht bequem.

    Nach langem Suchen, oft mit Graus
    Bringt er ne Käferfrau nach Haus.
    Sie Käfern hin, sie Käfern her,
    die Liebe ach, die ist schon sehr.

    Doch eines Tages, das war klar
    War da ne ganze Käferschar.
    Schluss mit der Liebe und der Ruh…
    Wer Käfer hat, kommt nicht dazu.
    ©

    Ein Vierzeiler

    Verliebt war so ein Blümerich
    Und sagt zur Blume…ich liebe dich.
    Ich schick ne Biene rüber…eine.
    Ne ne, sagt sie, ich bleib alleine.
    ©


    Das Lied der Wölfe
    (nach einer indianischen Legende)

    In uralter Zeit geschah es
    Sie kamen zu uns auf die Welt
    Als starker Bruder des Menschen
    Haben die Götter sie zu uns gesellt.

    Der eine Freud, des anderen Leid
    Sollten beide gemeinsam tragen
    Stärke, Liebe und Ehrlichkeit
    Sollten sie einst erfahren.

    Durch Grausamkeit und Habgier
    Zerriss das heilige Band
    Und die Wölfe wanderten fort
    In ein einsam entlegenes Land.

    Doch nie geriet in Vergessenheit
    Wozu sie damals gesandt
    Ihr trauriges Lied der Erinnerung
    Hallt durch das weite Land.

    Die Tage sie werden klommen
    Die Stunde ist nicht mehr weit
    Dann folgt das Erwachen des Menschen
    Für die längst vergangene Zeit.
    ©
     
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  2. Lafontaine plus

    Lafontaine plus Neues Mitglied

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    Beigesprungen

    von Lafontaine plus


    Braucht nicht auch ein Känguru
    Ein Paar ordentliche Schuh'?

    Sollen die, die ständig springen
    Sich nicht was um die Füße schlingen?

    Müssen diese zarten Sohlen
    Sich dauernd blaue Flecke holen?

    Gerad' auf unwegsamen Pfaden
    Empfehlen sich geschützte Waden

    Insgesamt ist wohl zu sagen:
    Kängurus soll'n Schuhe tragen

    Dann könnten sie mit neuen Latschen
    Bequemer durch die Steppe hatschen...
     
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  3. Lafontaine plus

    Lafontaine plus Neues Mitglied

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  4. Lafontaine plus

    Lafontaine plus Neues Mitglied

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    Danke! Habe noch mehr auf Lager. Interessiert?
     
  5. Lafontaine plus

    Lafontaine plus Neues Mitglied

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    männlich
    Nasenlos

    von Lafontaine plus

    Ich bin ein Nasenbär
    Hab' keine Nase mehr
    Drum fällt's mir tierisch schwer
    zu schnüffeln

    Als meine Nase noch
    Ganz ausgezeichnet roch
    Sucht' ich für einen Koch
    nach Trüffeln

    Das Schicksal ist gemein
    Jetzt sitz' ich hier allein
    Nasenlos, mit Wein
    beim Süffeln
     

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