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Denkt ihr auch manchmal: Wie einfach wäre es ohne Tiere?

Denkt ihr manchmal: Wie einfach wäre das Leben ohne Tiere?

  • Nie

    Stimmen: 18 62,1%
  • Selten

    Stimmen: 2 6,9%
  • Öfter

    Stimmen: 1 3,4%
  • Kam schon mal vor

    Stimmen: 8 27,6%

  • Umfrageteilnehmer
    29

Sternie

Sehr aktives Mitglied
Registriert
9 März 2004
Beiträge
371
Ort
bei Hamburg
Oder steh ich da allein auf weiter Flur?

Ich meine damit nicht nur mal kurz für 5 Minuten, weil sie grad was ausgefressen haben, sondern über längeren Zeitraum. Habt ihr schon mal ernsthaft drüber nachgedacht, eure Tiere abzugeben?

Ich habe manchmal solche Phasen. So z.B. vor ca. 6-7 Jahren. Da hätte ich über 2 Jahre jeden Tag Scheiße schreien können (ähm...könnte? hab ich auch ), weil meine Katze fast täglich aufs Sofa gepinkelt hat und ich total am verzweifeln war.

Oder habt ihr manchmal das Gefühl, euch wachsen die Tiere über den Kopf? Oder wenn es um Urlaub geht (Versorgung, Unterbringung, Planung)? Weil man zum fünften Mal im Jahr renoviert? Oder, oder, oder? Irgendwas?

Würd mich mal interessieren, ob es auch andere gibt, die manchmal weeeeiiiiiit über ihren eigenen Schatten springen müssen, damit die Tiere ihr Zuhause nicht verlieren.
 
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Ja, kam schon mal vor. Aber im Grunde wußte ich genau, "was ich mir da antu". Meine Devise war und ist: schaff dir nur dann ein Tier an, wenn du auch bereit bist, dafür zu sorgen...

Und da stell ich auch gern mal Urlaub zurück und bleib statt dessen zu Hause. Bis dato hatte ich - wenn ich dann mal ne Woche weg will - die Möglichkeit, eine Nachbarin (hat auch zwei Katzen) zu fragen wegen füttern, Katzenklo etc. Sie hat sich gekümmert.

Nu wird sie allerdings langsam etwas eigentümlich und zuletzt - vor einem Umzug und schlußendlichen wieder Zurückzug - war sie der Meinung, mit "gute Ratschläge", und zwar für alle Lebenslagen geben zu müssen. Sachliche Argumente - okay, aber was da ablief, na, das gehört hier nicht hin.

Eine meiner zwei "Mäuse" macht seit Wochen wieder im Bad (zum Glück voll gefliest) hin - warum? Keine Idee. Bleibt die Tür eben zu. Und schon geht sie wieder auf das Katzenklo. Versteh einer die Tiere - ich manchmal auch nicht. Aber - ich liebe sie. Sie sind jetzt so ca. 11 Jahre, beide. Und wenn ich daran denke, daß sie irgendwann nicht mehr da sind, wir mir jetzt schon ganz anders....

LG
 
oh ja, ich mag auch nicht dran denken, was mal ohne sie wird.

Sheila ist jetzt 14 und gott sei dank noch putzmunter. Aber so langsam merkt man das Alter an z.B. den Krallen, die sie nicht mehr richtig einziehen kann hinten und somit geschnitten werden müssen. Zwar alles noch sehr vage, aber langsam merkbar das Alter.

Ich hab mir vor Jahren (zur Hochpinkel-Phase) geschworen: WENN sie denn mal das Zeitliche segnen, kommt keine Katze mehr ins Haus. Mal sehen, wie lange ich das dann aushalte :o Wahrscheinlich keine paar Monate. Spätestens wenn ein kleines Würmchen zu sehen ist, schlägt mein Herz wahrscheinlich wieder Purzelbäume.
 
Ja, doch, nachdem ich Deine Frage mindestens 20 mal gelesen habe, muß ich sagen: das denk ich jeden Tag. Aber nicht so, wie Du es beschreibst. Mir ging noch nie ein Tier auf den Geist (Exemplare der Gattung Homo sapiens jedoch regelmäßig). Nein, ich denke täglich: wie wäre das Leben ohne die Tiere? Leer, langweilig, öde, einfach nicht lebenswert. Mit jedem Tier, das zu mir ins Haus kommt, fühle ich mehr Leben. Die Tiere sind mein Leben, also würde ich ohne Tiere nicht leben. Ganz davon abgesehen, dass ich ohne Tiere keine Existenzberechtigung hätte :ironie:

Wie können Tiere einen ärgern? Nichts, was sie tun, hat den Zweck, uns den Nerv zu kosten. Wer sich für ein Tier entscheidet, sollte das ein Leben lang tun, mit vollem Bewußtsein und ohne Reue. Geht etwas schief, liegt das allein an uns und wir müssen uns fragen, was wir falsch gemacht haben.

Tiere helfen uns, uns selbst zu erkennen. Sie halten uns den Spiegel vor, ob wir es wollen oder nicht. Aber "scheiße schreien" nützt da ger nichts - Selbstzweifel würden nützen.

Ein Leben ohne Tiere? Für mich einfach undenkbar.

In diesem Sinne

Devil
 
ich hab noch nie an sowas gedacht, meine mieze paula hat mir aus einer lebenskrise geholfen, besser als jeder mensch es könnte und egal was sie kaputt macht, ich könnte ihr nie etwas tun, ich bekomm die ganze liebe die ich ihr gebe, 1000 fach zurück! :)

würde alles für meine babys tun :kuss3: , hab sogar mal meinen ex-freund heimgeschickt, als er mit meiner katze schimpte, da hat sie nämlich wirklich nichts getan, nur mit seinen schuhband gespielt!

nun hab ich mich von diesem freund getrennt und bin jetzt mit meinen katzen allein, es macht mir aber gar nicts aus. früher als ich noch keine katzen hatte, fühlte ich mich oft einsam, jetzt kann ich es kaum erwarten, nach der arbeit nach haus zu kommen um für meine kätzchen dazu sein!

es ist zwar viel arbeit, jeden tag putzen, besonders jetzt wo der kleine durchfall hat aber ich sehs positiv, so ist die wohnung wenigstens jeden tag zusammengeräumt :rolleyes:

so das wars von mir......

wünsch euch noch einen schönen tag :winken1:
 
Sandra21 schrieb:
ich hab noch nie an sowas gedacht, meine mieze paula hat mir aus einer lebenskrise geholfen, besser als jeder mensch es könnte und egal was sie kaputt macht, ich könnte ihr nie etwas tun, ich bekomm die ganze Liebe die ich ihr gebe, 1000 fach zurück!

Schön geschrieben! :blume1:

LG
Margit
 
Nein, ich muß sagen, daran denke ich nicht mal eine Sekunde, und es kommt auch nicht so schnell vor, außer wir werden mal eingeladen und wir können nicht, weil wir ja die Tiere versorgen müssen. Aber ansonsten eher nicht, ich habe eher Angst davor wenn sie einmal alt sein werden und sterben werden, doch dann werde ich mir sicherlich wieder welche zulegen...
 
Hallo!

Nein, nie! Ohne Kinder und Tiere wäre ich nichts!

Ansonsten schließe ich mich komplatt Devils Post an.

Du hast mir damit aus der Seele gesprochen. Besser hätte ich es auch nicht formulieren können.

Wir haben jetzt 12 Tiere und Nummer 13 wird dazu kommen. Und nicht eines hat mich je gestört, genervt oder war mir zuviel.

LG Bettina
 
Hallo!

Neugierde ist gut! Nur so erfährt man was.

Nun, ich hatte in meiner Kindheit immer Tiere (Hunde, Katzen, Wellensittiche, hamster, Meerschweinchen)
Sie waren meine Freunde. Ich fühlte mich in ihrer gesellschaft wohl und glücklich.

Eine zeitlang während der Ausbildung hatte ich keine Möglichkeit Tiere bei mir zu haben.
Irgendwie war es immer als ob was fehlte. Diese Ausgeglichenheit, diese Wärme, diese Zufriedenheit im Umgang mit ihnen.
Dann kam meine erst eigene Wohnung.
Und was sofort mit einzog war meine Nicky, eine Perserkatze. mit der Zeit kamen andere tiere hinzu und nun war ich wieder ich. Umgebern von Tieren
stellte sich wieder diese innere Zufriedenheit ein.
Kinder bekam ich erst sehr spät (mit 35) und danach bekam ich noch einen innigeren Bezug zu Tieren und zu Kindern.
Kinder mochte ich auch schon immer sehr. Aber nun weiß ich was mir neben den Tieren noch gefehlt hat.
Ich habe im Laufe der zeit viel zeit mit meinen Kindern und Tieren verbracht. Jede freie Minute nutzen wir und ich bin sehr zufrieden.
Sie gehören ganz einfach zu mir. Ich habe zum glück nach einer sehr miesen Ehe jetzt einen Lebenspartner, der das genauso sieht. Das rundet alles noch mehr ab.

LG Bettina
 
Sevus Bettina,


du sprichst mir mit vielen Dingen aus der Seele.

Scheint, wir haben ein beinahe gemeinsames Schicksal. Ich bekam meine Tochter 19 Tage vor meinem 34. Geburtstag. Meinen Sohn im selben Monat ein Jahr später, 4 Tage vor meinem 35. Geburtstag.

Soviel Tierde wie du habe ich leider nicht, aber die beiden Katzen und drei Zwergkaninchen halten mich auch auf Trab. So, Momo, die Tastaturkatze will ihre :brav: Entschuldige mich bitte Aisha
 
Liebe Aisha!

Weiß ich doch, das ich Dir aus der Seele sprewche. Das hatten wir doch schon oft. Viele Dinge in unseren beiden Leben könnten eins sein.
Streichel die tastaturlkatze von mir gleich mit.

LG Bettina
 
Also ich könnte mir mein Leben ohne meine Tiere nicht vorstellen. meine Hunde haben mich schon so oft getröstet und sind einfach da, wenns mir schlecht geht. Sie freuen sich, wenn ich nach hause komme, egal wie lang sie auf mich warten mussten. Ich bin schon von so vielen menschen enttäuscht worden - auf meine Hunde konnte ich mich immer verlassen.
Ich könnte das noch Seitenlang fortsetzten. Aber ich denke, wer ein Tierchen zu hause hat, der weiss, was ich meine.

Lg Seerosal
 
Auf keinen Fall könnte ich ohne Tiere leben

Hallo!

Ich kann dem Beitrag von Devil nur voll und ganz zustimmen. Ohne Tiere wäre mein Leben grau, öde, fad und leer. Selbst wenn man einen großen Freundes- und Bekanntenkreis hat, Familie und Kinder, oft wegfährt, trotzdem würde mir persönlich etwas Entscheidendes fehlen: Meine geliebten Haustiere. :kuss3: Ich bin schon als Kind mit Tieren aller Art aufgewachsen (Hasen, Katzen, Vögeln, Hunde) und deshalb habe ich auch später als Erwachsene immer Tiere gehabt. Auch meine Tochter liebt Tiere über alles und hängt sehr an ihnen. Der Gedanke, dass mir die Tiere auf die Nerven gehen und ich sie weggeben möchte, ist mir noch nie gekommen. Ich würde eher auf einen Urlaub verzichten, als auf meine beiden Hunde, aber wenn immer es geht, gehen sie mit auf Reisen, oder sie kommen auf einen verlässlichen Pflegeplatz, aber nur innerhalb der Familie. Ich glaube, wenn jemand schon mal solche Bedenken äußert, von wegen, mich nerven meine Tiere, dann sollte er sich keine mehr anschaffen. Es gibt sicherlich Situationen, wo man eben mal mit einem Tier überfordert sein kann, z.B. Krankheit, oder ähnliche Krisen, aber deshalb würde ich trotzdem nie ein Tier weggeben wollen. :nono: Ich würde die Wärme und Geborgenheit vermissen. Ich habe auch ein :foto: von meinen beiden Rackern auf meinem Schreibtisch, denn sie sind für mich echte Familienmitlieder, auf die ich nicht mehr verzichten möchte.

LG
Nicki
 
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