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Die häufigsten Irrtümer über Zecken

Dieses Thema im Forum "Hunde-Gesundheit" wurde erstellt von Sinaa, 28 Juni 2005.

  1. Sinaa

    Sinaa Sehr aktives Mitglied

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    10 April 2005
    Beiträge:
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    Kelkheim
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    Die häufigsten Irrtümer über Zecken

    Irrtum-Nr. 1:
    Zecken fallen von den Bäumen
    Jein! Zecken lassen sich zumindest nicht nur von Bäumen fallen. Sie sitzen besonders häufig im Gras, im Unterholz und in Büschen. Sobald Menschen oder Tiere daran vorbeistreifen, heften sie sich an deren Haut.

    Irrtum-Nr. 2:
    Nur Forstarbeiter und Menschen, die sich viel im Wald aufhalten, sind gefährdet.
    Falsch! Auch außerhalb des Waldes besteht die Gefahr, von Zecken gestochen zu werden. Viele FSME-Übertragungen finden im Garten, auf Campingplätzen oder auf Wiesen statt.

    Irrtum-Nr. 3
    Außerhalb der Risikogebiete besteht keine Gefahr.
    Falsch! Die FSME-Verbreitung ist auf Risikogebiete beschränkt. Allerdings können Zecken in ganz Deutschland die Lyme-Borreliose übertragen. Und: Auch in Urlaubsländern wie Österreich ist FSME unter den Blutsaugern verbreitet.

    Irrtum-Nr. 4
    Die Frühsommer-Meningoenzephalitis, wie der Name schon sagt, wird nur im Frühsommer übertragen.
    Falsch! FSME tritt zwar gehäuft zu Beginn des Sommers auf. Allerdings kann man sich vom Frühjahr bis in den Herbst hinein infizieren.

    Irrtum-Nr. 5
    Mit der richtigen Kleidung bin ich auf der sicheren Seite.
    Falsch! Lange Hosen, langärmlige Shirts und feste Schuhe halten Zecken im Prinzip schon ab. Allerdings können Zecken eine ganze Weile auf der Kleidung herumkrabbeln, bis sie doch auf eine Hautfläche stoßen und dann zustechen.

    Irrtum-Nr. 6
    Zecken können mit Ölen oder Klebstoffen erstickt und dann entfernt werden.
    Falsch! Achtung: Öle oder Klebstoffe können mehr schaden als nutzen. Gerade bei Sauerstoffmangel - sozusagen im "Todeskampf" - gibt die Zecke Erreger in die Wunde ab. Auch das Quetschen der Zecke kann gefährlich sein. Deshalb sollten Sie Zecken ganz vorsichtig mit einer feinen Pinzette entfernen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, gehen Sie besser zum Arzt.

    Quelle: Internet :)
    _________________
     
  2. jutta76

    jutta76 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11 Februar 2005
    Beiträge:
    109
    Super, danke für die Info!

    LG
    Jutta
     
  3. Arko04

    Arko04 Mitglied

    Registriert seit:
    6 Juni 2005
    Beiträge:
    24
    Hallo ihr Lieben,

    gibt es eine Wirksame Vorbeugung gegen Zecken?
    Ich hab schon von Ölen gehört, die man Hunden ins Genick tropft? Wirkt das?
    Wäre froh über ein paar Tipps.

    Liebe Grüsse an alle,
    Sarah
     
  4. Marie

    Marie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31 Mai 2005
    Beiträge:
    10.151
    Hallo Sina!

    Ich kann dem nur zustimmen - gut das Du es hier nochmal erwähnst. Dieser Irrglaube ist nämlich noch immer weit verbreitet. Und noch was:

    Irrtum-Nr. 7:
    Gegen Zecken (Borreliose) kann man impfen
    Jein: In Deutschland und den Nachbarländern existieren mehrere Erreger die für das Entstehen der Lyme-Borreliose bei Mensch und Tier verantwortlich sind:
    Borrelia afzelii.,
    Borrelia garinii und
    Borrelia burgdorferi s.s.
    Für den Menschen gibt es leider noch keine Impfung gegen Borreliose (nur gegen die FSME.) Eine Schutzimpfung für Tiere gibt es hingegen schon. Jedoch ist der bei uns erhältliche Impfstoff Merilym nur gegen Borrelia burgdorferi s.s. gerichtet, die seltenere der drei genannten Arten. Ein vollständiger Schutz ist damit also ausgeschlossen.

    Desweiteren muss, bevor ein Tier gegen Borreliose geimpft wird, per Bluttiter getestet werden, ob ein Tier bereits mit dem Erreger Kontakt hatte (Antikörpernachweis). Es besteht nämlich der Verdacht, dass Tiere, die mit Borrelien infiziert, aber nicht erkrankt sind, nach einer Impfung erkranken. (Sog. "molekulare Mimikry") Die Wahrscheinlichkeit, das ein Tier mit einer infizierten Zecke bereits Kontakt hatte, liegt je nach Region zwischen 10 % und 90 %. Um diese Gefahr zu reduzieren, sollte keinesfalls in der Zeckensaison (Februar/März bis Oktober/November) geimpft werden.

    Der beste Schutz ist, nach jedem Spaziergang oder Aufenthalt im Freien Tier und Mensch nach Zecken abzusuchen und unsern vierbeinigen Liebling mit einem wirksamen Mittel (Frontline etc.) zu behandeln. Wie Sina ja schon richtig schrieb, übertragen Zecken den Erreger über ihren Speichel-während der "Blutmahlzeit". Je eher also Zecken gefunden werden, desto geringer das Infektionsrisiko.

    Alles Liebe Marie
     
  5. jutta76

    jutta76 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11 Februar 2005
    Beiträge:
    109
    Hallo!
    Ja, es gibt so was ähnliches wie Teebaumöl, davon rate ich Dir aber ab. Du musst das erstens jeden Tag auf den Hund Tropfen, zweitens riechen die so unangenehm, daß sie spätestens am dritten Tag mit eingezogenem Schwanz das Weite suchen, sobald Du das Fläschchen in die Hand nimmst.
    Ich hab heute den Limes Spray von Marengo bestellt. Der duftet nach Zitrone und ist auf natürlicher Basis. Außerdem hilft er erfolgreich gegen Zecken.

    Außerdem hab ich heute bei zooplus diesen Zeckenhaken bestellt. Kennt den jemand von Euch? Ist der wirklich so gut. Hab gestern meiner Shanti eine Zecke rausgetan und dann ist der Kopf drin geblieben!!!! War eine normale Zeckenzange, schmeiß ich gleich weg den Mist.
    Mir tut die Maus so leid, weil sie sich ständig kratzt, da wo der Kopf drin ist. Ich hab die TA angerufen und sie meinte, man soll ihn in Ruhe lassen. In ein paar Tagen wird sich eine Kruste bilden und die wird mit dem Zeckenkopf abfallen. Hoffentlich passiert mir das nicht nochmal, aber die Dinger halten ziemlich fest.

    LG
    jutta
     
  6. Marie

    Marie Sehr aktives Mitglied

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    10.151
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    Hallo Jutta,

    na ob das so gut ist, den Zeckenkopf drin zu lassen?!.. Wir mussten 2 x mit Debbie wegen so ner Geschichte zum Tierarzt. Die Entzündung war jedesmal größer als nen 5-Mark-Stück und vereitert. Unsere Tierärztin sagte, das die Zecken am Kopf so ne Haken haben und so gar nicht heraus eitern oder heraus "gespült" werden können...

    Wir nehmen auch die Handelsübliche Zeckenzange. Wir drehen aber die Zecke solange im Kreis *grins*, bis se raus ist... So'n Zeckenhaken hab ich schon mal gesehen, hab aber keine Ahnung, wie datt funktioniert. Berichte doch mal, wie Du damit klar kommst.

    Sarah, meinst Du Öl auf Naturbasis? Was ich kenne, is "Exspot" (find ich aber nicht so gut, weil's ne absolute Chemiebombe ist - hilft aber. Aber is ja auch kein Wunder..) Oder Frontline. Das ist auch ein Öl auf Chemiebasis. Wir kommen aber soweit ganz gut klar und Debbie verträgt es auch.

    Alles Liebe Marie
     
  7. Arko04

    Arko04 Mitglied

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    Beiträge:
    24
    Hallo Marie,

    ich mein ätherische Öle, also nix chemisches.

    LG,
    Sarah
     
  8. Sinaa

    Sinaa Sehr aktives Mitglied

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    Unsere TA sagt auf keinen fall drehen sondern nur hin und her bewegen weil man sonst den KOpf abreisst!!!!! :wut1:

    Habe mir den Zeckenhaken schon angesehen.Ist sinnvoll bei kurzhaarigen HUnden.Damit geht man unter die Zecke und hebt sie dann raus!!!!
    Habe ihn nicht gekauft.Kessy hat zu lange Haare
     
  9. Sinaa

    Sinaa Sehr aktives Mitglied

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