Teil 4. Selbstversorgung - Anbau von Tomaten, Paprika , Chilis

Angelika-Marie

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So. Nun schließe ich diese Serie "Anzucht", bis Mai hier mal ab. ( Nachdem ich Euch hoffentlich mit Schimmel und Pilzen nicht allzusehr erschreckt habe.)
Eure angezogenen Pflanzen sollten nach 8-10 Wochen ungefähr so aussehen:

anzucht pap....jpg

Gestern habe ich einmal das Gießen ausgelassen, und Ihr seht schon, wie in der Mitte und rechts je schon eine Pflanze die Blätter hängen lassen. Man muss jetzt immer aufmerksam dran bleiben!

Der nächste Schritt ist:

weiterhin Erde draufpacken,​

und der übernächste:

Pflanzen jetzt kühler stellen.​


Die Pflanzen benötigen das heiß-warme Klima nun nicht mehr, die Heizung darunter kann abgedreht werden, man kann sie auch komplett kühler ins Schlafzimmer oder in den Flur stellen, 15 Grad reichen. Aber hell sollte es sein!
Nun können sie bei geringerer Temperatur gedrungen weiter wachsen.

Wenn Ihr, wie ich, mit Blumenerde angezogen habt, konnte bis jetzt das Düngen entfallen. Bei ungedüngter Anzuchterde hättet Ihr schon nach dem zweiten echten Blatt langsam mit dem Düngen beginnen müssen, aber Blumenerde ist ja etwas vorgedüngt. Trotzdem sollten sie nach 12 Wochen nun etwas Dünger bekommen. Ich empfehle Langzeitdünger in Körnchen, den kann man gut dosieren. Jeder Topf erhält 3-5 Körnchen- und das reicht bis in den Mai.

Mitte Mai, kurz vor dem Auspflanzen, sollten Eure Fensterbank-Tomaten dann so aussehen:t.anjoli 2.jpg

Die sind gut gelungen, da kann man nicht meckern.

Von angezogenen Paprika habe ich für diese Zeit kein Foto, ich werde es dieses Jahr noch mal nachschieben, wenn ich den allerletzten Beitrag über das Auspflanzen im Mai schreibe.

Denkt schon mal daran, die frischen Brennnesseln, die bald überall aus der Erde sprießen, nicht zu vernichten, sondern mit Wasser in einen Eimer zu packen. Daraus entsteht bald Brennnesseljauche, der erste wunderbare Stickstoffdünger, den wir brauchen können. *zwinker*

Bis dahin gutes Gedeihen!

Geli
 
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