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Tierhaltung aus welchen Gründen?

Dieses Thema im Forum "Warum mit einem Tier leben?" wurde erstellt von Margit, 19 November 2003.

  1. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    Hallo!

    Ich hab mir das mit dem Halbwolf mal durchgelesen und dabei fiel mir was auf wozu ich eine frage hab:

    Ich geb mandy auf alle fälle recht, aber ich sass jetzt da, und fragte mich, was gibts eigentlich wirklich für einen grund sich ein tier zu halten????
    warum will man unbedingt mit einem tier zusammenleben,

    ist denn liebesersatz so schlecht wie es oben dargestellt wird?

    Ihc weiss es nicht?!

    Könnt ihr mir sagen was es für einen grund gibt sich ein haustier zu halten?
    ich meine ausser bei Behindertenhunde, da is es ja klar ;)

    LG Mag
     
  2. Pandra

    Pandra Aktives Mitglied

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    Hi!

    Ich finde Liebesersatz krass. Ein Erstaz ist imme rnur für so lange wie man das andere wiederhat... ALso, was passiert mit dem Tier, das aus Liebesersatz gehalten wird? Man lernt jemanden kennen den man liebt und der einem Liebe gibt und das Tier wird ausrangiet.

    Ich finde man sollte ein Tier bei sich wohnen lassen weil man es liebt (auch wenn man jemand anderes hat),ihm ein schönes Heim bieten will, oder weil das Tier sich selbst dein Haus als neues Hiem gewählt hat und nihct aus egoistischen Gründen.

    Bb,
    Pandra
     
  3. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    so wie du es auffasst seh ich das auch so, wobei sich mir die frage stellt, könntest du ein tier weggeben nur weil du einen neuen partner gefunden hast?????

    also ich könnte das jedenfalls nciht, und darum hab ich liebesersatz auch gleich gar nicht so aufgefasst.

    ich dachte eher an ältere menschen die vielleicht schon 60 oder 70 jahre alt sind, die ihren partner verloren haben und jetzt einsam in der wohnung sitzen. die jedoch noch viel liebe zu vergeben hätten, und wieso sollten sich solche menschen kein tier nehmen, damit sie nicht mehr so alleine sind????


    *hui* was schreib ich darauf jetzt :)
    einerseits geb ich dir recht, anderseits fehlt mir da noch was.
    und irgendwie komm ich aber nicht drauf, was das sein könnte.

    Ich habe eine Katze daheim, und wenn ich heimkomme, dann sitzt sie schon im vorraum, und wartet bis ich die türe aufsperre, ich hör sie auch schon begrüssend maunzen wenn ihc vor der tür steh. irgendwann wird aber meine katze mal sterben. und sie wird mir schrecklich fehlen, es ist nämlich nicht nur so das sie meine liebe und zuwendung braucht, sondern ich auch ihre, ich hab mich schon so daran gewöhnt, wenn ich auf der couch sitze sie zu mir kommt und sie zärtlich meine nase mit ihrem kopf anstupst, oder das sie einfach auf meinem schoss einschläft und sie mir damit zeigt das es ihr gut geht.
    ist das jetzt egoistisch???

    LG margit
     
  4. Pandra

    Pandra Aktives Mitglied

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    Hallo!

    Nein, wenn älter Menschen sich aus einsamkeit ein Tier zulegen, ist das sicher kein egoistischer Grund, denn sie wollen Liebe vergeben.

    Ich könnte mir auch nicht vorstellen,mein Tier abzuschieben wegen meines Partners. Unter keinen Umständen.

    Es ist auch nicht egoistisch, dass du es liebst dass deine Katze dich jeden Tag begrüsst und dir Liebe gibt. Und es ist auch völlig normal, dass sie dir schrecklich fehlen wird wenn sie einmal tot ist und du dich nach einem neuen Begleiter sehnen wirst.
    Aber die Liebe die du zu dem Tier entwickelst das bei dir wohnt entwickelt sich erst nach und nach. Ich könnte mir z.B. nicht sagen, so, jetzt schaff ich mir einen Hund an, weil ich dem seine Liebe brauche. Ich kann jemanden erst richtig lieben, wenn ich ihn kenne. Anfangs hab ich meine Katze bei mir wohnen lassen, weil ich eben Tiere im allgemeinen gern habe und sie sich eben mein Zimmer als neue Wohnung ausgesucht hat. Und erst nach und nach lerne ich sie als Individuum kennen und sie lieben.
    Das ist alles schwer zu erklären, aber ich hoffe du verstehst jetzt irgendwie wie ich das meine.

    Aber es gibt nunmal Menschen, die anders denken und ein Tier nicht in dem Gedanken ins Haus holen, es für sein ganzes Leben zu behalten. Viele halten sich Tiere, weil eben jeder eines hat, weil verschiedene Tiere gerade "in" sind oder eben als ein Spielzeug. Und solche Menshcen kann ich nicht verstehen.

    Bb,
    Pandra
     
  5. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    ja aber doch auch erhalten oder???

    ja so versteh ich das jetzt sehr gut, und du hast das wirklich schön geschrieben!

    ja man braucht nur zurückdenken als lassie und 101 Dalmatiner in waren, und wie voll die weihnachtsbäume waren von den menschen die ihren kindern einen solchen hund schenkten, um diesen dann vielleicht 10 tage nach weihnachten auf einer raststation auf der autobahn auszusetzen :wut1: *kopfschüttel*

    das versteh ich überhaupt nicht wie jemand so etwas machen kann???????

    LG Margit
     
  6. Pandra

    Pandra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29 Oktober 2003
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    Ort:
    Dahl (Luxemburg)
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    Hi.

    Natürlich auch Liebe bekommen. Das ist ein Wechsel der normalerweise gegenseitig abläuft. Gib einem Tier liebe und es zahlt es dir tausendfach zurück. Jedenfalls wenn das Tier, das bei dir lebt dich leiden mag. Aber ich habe die Erfahrungen gemacht, dass einsame ältere Mernschen sich oft ein Tier nach Hause holen um ihm Liebe zu geben.

    Bb,
    Pandra
     
  7. Whitney

    Whitney Sehr aktives Mitglied

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    Hallo ihr beiden,

    hmmm - ja welchen Grund gibts, sich ein Haustier zu halten?

    Natürlich hab man ein Tier, weil man eben gerne mit einem Tier zusammenleben möchte - weil man es liebt. Das ist ja auch Ok find ich - nur es ist eben nicht genug sein Tier nur zu lieben. Und schon gar nicht mit dieser Art von Tierliebe mit der wir unsere Haustiere vermenschlichen.

    Tiere brauchen weniger unsere Liebe (was wir eben unter Liebe verstehen - knuddeln, schmusen usw.) als unser Verständnis und unseren Respekt vor ihnen.
    Und Verständnis für einen Hund haben, heißt z.B. ihn nicht unbedingt immer wenn ich grad ein Knuddelbedürfnis habe, mir den Hund zu schnappen und ihn abzuschmusen - und dann auch noch glauben - ach ER mag das so gern. Hunde kommen mit weit weniger Streicheleinheiten aus, als wir denken. Sie zeigen das auch, wenn sie es nicht wollen, nur die wenigsten verstehen diese Sprache (sie wenden dann einfach den Kopf oder ducken den Kopf nach unten)

    ""man braucht nur zurückdenken als lassie und 101 Dalmatiner in waren, und wie voll die weihnachtsbäume waren von den menschen die ihren kindern einen solchen hund schenkten, um diesen dann vielleicht 10 tage nach weihnachten auf einer raststation auf der autobahn auszusetzen *kopfschüttel*""

    Genau Margit - und jetzt steht Weihnachten wiedermal vor der Tür und ich befürchte heuer wird es auch nicht anders sein :eek:(((
    Lebendes Spielzeug für die Kinder, mal schnell im Shoppingcenter beim Vorbeigehen eingekauft. :wut1:


    Love
    Whitney
     
  8. Pandra

    Pandra Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29 Oktober 2003
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    Dahl (Luxemburg)
    Hallo!

    Ja, allerdings. Und dieses Jahr werden unter den Christbäumen wahrscheinlich unendlich viele kleine Aquqrien mit kleinen Clownfischen namens "Nemo" stehen... Ich hab getern gehört, die Tierhandlungen würden überhaupt nicht mehr nachkommen, die Fische wären so langsam "ausverkauft"...
    Da könnt ich mich echt aufregen!!

    Bb,
    Pandra
     
  9. dehydrogenase

    dehydrogenase Mitglied

    Registriert seit:
    10 Mai 2004
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    6
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    Wien
    das ist oeben wirklich alles sehr negativ dargestellt....wieso hab ich einen lebenspartner : zum zeitvertreib und liebesersatz??! oder wie jetzt...was soll ds heißen liebesersatz??? ich kann meine liebe geben wem ich möchte, egal ob mensch oder tier...das is ja eine symbiose...ich tu dem tier ja nichts schlechtes damit....ich versteh das nicht ganz..
     
  10. Dawn1

    Dawn1 Mitglied

    Registriert seit:
    1 Dezember 2003
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Niedersachsen
    Freunde

    Warum hat man ein Tier?

    Als Kind bekam ich mal den Spruch geschenkt:
    "Ich kenne die Menschen,
    drum liebe ich die Tiere."
    So bin ich aufgewachsen. Ich habe früh gelernt, die Tiere als Freunde zu sehen, die mich nie ent-täuschen.
    Jeder mag seine Gründe hinterfragen, warum er mit einem Tier zusammenlebt. Da gibt es, wie oben schon beschrieben, die dümmsten und oberflächlichsten Gründe. Weil es chic ist, mit einem Hund zu joggen, weil ein Trickfilm ein Tier vermenschlicht, weil man nicht ganz allein sein will, usw.

    Ich war grade geboren, da hatte ich schon einen mächtigen schwarzen Kater, der mich bewachte. Auf dem Hof meiner Freundin erkor ein großer schwarzer Wallach mich zu seiner Freundin. Er rief mich schon, wenn ich noch garnicht in seiner Nähe war.
    Hunde, Katzen waren immer bei unserem Spiel dabei und übernahmen auch mal einen Part.
    Somit ist für mich ein Tier nicht weniger wert, als ein Mensch.
    Ich musste innerhalb eines Jahres zwei Katzen hergeben, die unheilbar krank waren. Es ist ein Verlust, den ich auch beim Tod meiner Mutter empfunden habe. Da gibt es keinen Unterschied, denn auch meine kleinen Felltiger haben mich geliebt, sich um mich gekümmert und mir Freude gemacht(nicht immer).

    "Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein,
    um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten."
    Christian Morgenstern

    In diesem Sinne
    Dawn
     
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