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....bis zum Tod.

Dieses Thema im Forum "Regenbogenbrücke" wurde erstellt von Margit, 11 November 2003.

  1. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    Hallo!

    das posting von Pandra:

    hat mich angeregt ein neues Thema zu eröffnen, ich weiss nicht ob es in diese Kategorie passt, ansonsten soll es doch walter bitte wo anders hinschieben :)

    Doch das glaub ich dir Pandra :)

    ich hab da auch so paar geschichten...

    Meine eltern und ich hatten 6 Katzen, 3 davon sind uns zugelaufen. alle 3 sind tot.

    Schecki, war eine 3 färbige katze, und als sie zu uns kam war sie ziemlich dreckig und wir mussten zusehn, das wir sie durchbrachten, sie war nicht mehr die jungste, der tierarzt schätzte ihr alter auf ca. 8 oder 9 jahren, wir versuchten ihre besitzer ausfindig zumachen, aber niemand meldete sich.
    also behielten wir sie uns. sichtlich gings ihr immer besser, sie bekam ein schönes glänzendes fell und sie wurde bald Kugelbäuchig vom vielen essen ;)
    5 Jahre später sowas starb sie an nierenversagen, eine typische alterskrankheit. Mein Vater fuhr mit ihr zum Tierarzt, um sie einschläfern zu lassen um ihr weiter schmerzen zu ersparen. und als er schecki auf den tisch legte, und der arzt sihc mit der spritze näherte, legte schecki ihren kopf in die hand meines Vaters, sah ihn an und machte dann die augen zu und fing an zu schnurren, dann gab der Arzt ihr die spritze, und sie schlief für immer ein.
    Es war ein sehr bewegender moment, der mich und meinem Vater zu tränen rührte.

    Jeanny, die uns zulief war zu der zeit als sie bei uns war ca 3 jahre alt, mit 15 Jahren ist sie dann von uns gegangen auch wegen Altersschwäche, sie war eine so schöne katze, als wir sie aufnahmen sagten ein paar leute sie hätten diese katze aus einem auto fliegen sehn, ausserdem sprach viel dafür das sie mit einem gürtel geschlagen wurde, da sie panische angst vor gürtel in menschenhand hatte. als sie dann 14 Jahre alt wurde, begann ihr herz probleme zu machen und durch hilfe des Tierarztes und das grosse Engagement meines Vaters bekamen wir noch 1, für jeanny schmerzloses, schönes jahr hinüber. Danach wurde auch sie eingeschläfert, und man merkte auch das sie uns dankbar war bis in die letzten sekunden ihres lebens, auhc ich war hier nicht dabei, aber als mein vater mich anrief wusste ich sofort, das Jeanny nicht mehr lebt.

    Petzi, war ein Kater, ein ziemlich verwildeter Kater, sicher erst 1 jahr alt, er war total scheu, man durfte ihm nicht zu nahe kommen, immer wieder sass er vor der terassen tür und starrte herein, doch sobald man sich der tür näherte war er weg, ich brauchte aber nicht lang bis ich vertrauen zu ihm erweckte, und gewöhnte ihn langsam an mich, auch ihn haben wir aufgenommen, natürlich erst nach dem wir nach eventuellen besitzern suchten. aber auch hier meldete sich niemand.er hatte so schöne zähne, wunderschöne grosse reisser :) ich liebte diesen kater auf anhieb, doch unsere gemeinsame zeit war nur auf 2 jahre begrenzt, er kam nicht schnell genug über die strasse und wurde überfahren, da lag er dann in unserem garten sich windend, es war ein grauenvoller anblick den ich nie wieder sehen möchte. ich wollte um eine schaufel gehn um ihm die schmerzen zu ersparen, aber jedesmal wenn ich mich umdrehte fing er an wild zu schreien, und sich noch mehr zu winden. ich war verzweifelt was ich tun sollte ich wollte ihn nicht so leiden sehn, also bat ich meinen vater zu kommen und eine schaufel mitzubringen. ich liess petzi nicht mehr allein. aber als mein vater kam war der todeskampf beendet.
    Es war grauenvoll und so schmerzhaft. ich habe diese bilder immer noch im kopf, und ich werd sie nie mehr vergessen können.

    LG Margit
     
  2. karamala

    karamala Mitglied

    Registriert seit:
    8 November 2003
    Beiträge:
    9
    Hallo

    Hallo Mag200

    Dein Bericht hat mich tief gewegt.Ich hatte auch so eine erfahrung gemacht.Ich war etwa so um die 9bis 10 Jahre.
    Und wir hatten einen schwarzen schäferhund den wir von einem alkoliker abgekauft haben.Der Hund hatte leider auch alkohlprobleme und meine eltern mussten viel geld und zeit in ihn reinstecken.Er war aber ein ganz toller Hund und blieb auch 5 Jahre bei uns ich muss aber auch sagen das er nie richtig gesund wurde.Na ja als der Tag da war und er eingeschläfert musste kam er noch zu jedem von uns gekrochen um sich zu verabschieden.Es war für mich so wie für meine geschwister und eltern einfach nur schlimm.Ich werde nie seine Augen vergessen die sagten Danke für alles.



    Gruss Karamala
     
  3. Margit

    Margit Administrator Mitarbeiter

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    Salzburg
    Re: Hallo

    Hallo Karamala!

    Erstmals Willkommen hier im forum :)

    Danke für dein Posting :)

    Auch dein Erlebnis hat mich bewegt,
    man erlebt so vieles mit den tieren, so viele erinnerungen, bei petzi zb kann ich mich noch gut daran erinnern wie er mir immer meinen milchreis weg gegessen hat, oder bei jeanny die sich im winter auf einen schlitten setzte und sich von mir ziehen lassen hatte. oder schecki als ich schlief und sie sich an meinem kopf gekuschelt hatte, und als ich munter wurde, waren meine ganzen haare nass, da sie mich ordentlich putzte, das tat sie immer :)

    LG Margit :)
     
  4. karamala

    karamala Mitglied

    Registriert seit:
    8 November 2003
    Beiträge:
    9
    Hallo Mag200

    Solche erinnerungen habe ich auch.Rexi so hieß der Hund hat uns immer morgens für die Schule geweckt mit einem riesen Zungenschlecke durchs gesicht.Er hat uns allen so viel gegeben das man es so schlecht mit worten sagen kann.
    Heute habe ich selber einen Hund weil ich einfach auch gewönnt bin von Kind auf tiere um mich zuhaben.Das wollte ich meinen kinder nicht vorenthalten.


    Gruss Sonja
     
  5. Zillikatze

    Zillikatze Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13 November 2003
    Beiträge:
    196
    Ort:
    sächsisches Vogtland
    Hallo Mag

    hab da auch so schöne und aber auch traurige Erlebnisse.

    Ich hab nach dem Tod meiner Oma deren wunderschönen großen schwarzen Kater übernommen. Am Anfang litt er am Verlust bald noch mehr als ich und er hatte unheimlich viel Angst vorm Alleinsein und davor wieder verlassen zu werden.

    Er durfte mit ins Schlafzimmer udn kuschelte unheimlich gerne. Wir schliefen ein, da lag er bei mir auf dem Bauch und schaute mich an. Am Morgen kam er zu mir auf das Kopfkissen und fing an meine Stirn udn meine Nase zu putzen mit einem wohligen Schnurren. dann kuschelte er sich an meinem Hals und wir schliefen noch ne Weile.

    Ja und eines Tages stellte der Tierarzt fest, daß er Krebs hatte. Ich mußte ihn einschläfern lassen und er sah das überhaupt nicht ein. Es brach mir schier das Herz, doch er wäre jämmerlich erstickt. Und ich streichelte bis er nicht mehr atmete.

    Ja so war er und ungemein verfressen. Wenn man da nicht aufpaßte war die Wurst vom Brot runter oder der Schmelzkäse oder sonst was. Er hat schier alles gefressen. Er war unglaublich.

    :rolleyes: :katze:

    LG Romy
     

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