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Abends allein in der Gasse....

yorkiefan

Sehr aktives Mitglied
Registriert
1 September 2005
Beiträge
794
Ort
Hessen
***Anmerkung: Geteilt aus: https://www.tierliebe.at/threads/1634***


Hmm... darf ich auch meine Meinung sagen?

Wenn eine Frau abends allein auf schlecht beleuchtetetn Wegen nach Hause geht, macht es für mich schon einen Unterschied,ob man einen Dackel an der Leine hat oder einen Rottweiler. Der Hund sollte natürlich nicht scharf gemacht werden.Aber ein potenzieller Täter würde doch eher zuschlagen, wenn da gar kein Hund oder meinetwegen ein Dackel an der Leine ist. Das gibt der Frau etwas mehr Sicherheit und dem Verbrecher mehr Unsicherheit.Sie will sich ja den Hund bestimmt nicht nur als persönlichen Bodyguard halten sonderen auch eine normale Hund/Mensch Beziehung haben.Ich weiß ja nicht wie es bei Ihr in der Praxis z.B. abläuft. Aber wenn Sie Abends ihre Einahmen bei sich hat, dann ist sie mehr gefährdet als andere.
Also ,das ist auch nur meine persönliche Einstellung dazu.
 
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Huhu Yorkie!

Natürlich macht es einen Unterschied. Aber weißt Du, angenommen ich wäre in der selben Lage wie Robyn und würde "vermuten", dass es einer meiner Patienten oder jemand ganz fremdes auf mich abgesehen hätte, dann hätt ich ehrlich gesagt auch ein bissel Angst um meinen Hund. Also ich weiß jetzt nicht wie ich das erklären soll. Angenommen derjenige ist vorbereitet auf einen Hund und legt ihn in null-komma-nix lahm, verletzt ihn oder tötet ihn sogar... Da wär mir lieber, ich könnte uns beide beschützen bzw. in Sicherheit bringen.

Außerdem gibt es hier, zumindest in Deutschland noch die Sache, dass wenn man angegriffen wird und der Hund seinen Menschen verteidigt, dass der Hundehalter dann für die daraus entstandenen Schäden (Bissverletzungen/Krankenhausaufenthalt etc.) aufkommen muss. Ehrlich! Er kann rechtlich rangezogen werden und vom eigentlichen Angreifer wegen Körperverletzung angeklagt werden. Habe mich tierisch darüber aufgeregt, denn der Hund handelt nur instinktiv "richtig" in meinen Augen... Nein, habe mich erkundigt: als Hundehalter in so einer Situation musst Du Deinem Gegenüber mitteilen das er stehen bleiben soll - wenn nicht, sehe er sich gezwungen den Hund abzuleinen. Ist ehrlich wahr!!! Besch.. Gesetze, aber so sind sie leider..
 
Ich bin zwar kein Hundeexperte, aber ich geb doch mal meinen Senf dazu.
Es kommt auch auf den Charakter des Hundes an, wobei dabei die Größe keine Rolle spielt.
Meine Hündin Anka z.B. etwa Setter-groß, hat mich immer zuerst durch den dunklen Gang (vom Garten in den Hof) gehen lassen, weil sie sich nicht traute.
 
Ja Alex, das kommt noch hinzu.

Die Schwester einer Nachbarin hatte ne Dobi-Hündin. Und diese hatte laut hören-sagen auch immer voll die Muffe. Hihi und das für nen Dobi! :rolleyes:
 
Sh

hi ihr,
ich finde die ganze schutzhundeausbildung zum gruseln... und die vorstellung, dass privatpersonen das machen dürfen find ich sehr beunruhigend.
in meinem fall reicht mir allein der ruf des rottweilers vollkommen aus. sogar wenn ich ihm ein tücherl mit pasley-muster um den hals bind, wollen den nicht alle knuddeln.
ich habe zwei arbeitskolleginnen, bei der einen gabs einen zwischenfall, bei der anderen fast. die eine wurde am salzachkai krankenhausreif geprügelt von einem mann, der zuvor mitten am weg lag (und sie ist hingegangen um ihm zu helfen), die andere wäre fast ein vergewaltigungsopfer geworden, im endeffekt hat es eine andere erwischt. psychiatrische patienten können unberechenbar sein. und wie gesagt, meine praxis ist in einem gebäude am rand eines gewerbegebietes, da ist keiner mehr wenns dunkel wird.
einen rotti lahmzulegen, da gehört schon eine besondere portion mut dazu, da denk ich eher, dass ein täter sich eifachere möglichkeiten sucht.
marie, der hinweis mit dem auffordern zum stehenbleiben, gilt das in österreich? wusst ich gar nicht.
ein dobi der sich fürchtet? der beisst vermutlich auch zu - aus angst :-)
ich mag auf jeden fall ein friedliches tierchen, das ist sicher eine frage der sozialisation.
tschüssi, Robyn
 
schisser

ich würde den angreifer selber beissen :-)
ich nehme ronja, weil ich einen familienhund will, mit dem ich tolle abenteuer erleben kann, mit dem ich super übungen machen kann, der mit mir durch dick und dünn geht. ich möchte dass mein kleiner sohn mit einem tier aufwächst. mein mann und mein großer sohn freuen sich auch schon total und interessieren sich für fährte.
sollte ich mich einfach durch ihre anwesenheit auch noch sicherer fühlen, dann ist das sozusagen noch eine draufgabe. so seh ich das.
 
Weißt du, ich hab´s schonmal irgentwo gepostet, ich bin meist oder immer, davon ausgegangen, das ein Hund aus Liebe zu seinem Herrchen(Frauchen) hört..
Soetwas gibt es wahrscheinlich nicht, aber ich bin immernoch der Überzeugung, wenn es zwischen Mensch und Hund stimmt, dann würde (hoffentlich)bestimmt auch ein "Schisserhund" sei Herr-oder Frauchen verteidigen (im Ernstfall).(aus liebe, oder Vertrauen)
Wenn es soetwas natürlich nicht gibz, hätte man dentotalen Anschiss.:clown2:
 
Erst mal neinte ich Robyn aber Deine Wort waren auch weise und dann hat es auch gepasst das Dein Post kurz vor meinem kam.
 
Hallo Robyn,

will hier nochmal kurz darauf zurück kommen:
Robyn schrieb:
...dass ein rottweiler von haus aus "eine gewisse schärfe" mit sich bringt...
Habe mich vielleicht auch nicht so ganz korrekt ausgedrückt. Der Rotti ist temperamentvoll, aufmerksam, draufgängerisch, unerschrocken, mit großer Kraft ausgestattet - aber nervenstark und hat ein angeborenes Schutzverhalten. Er ist vielseitig als Gebrauchshund einsetzbar, braucht aber eine konsequente, einfühlsame Erziehung, eine Aufgabe und engen Kontakt zur Familie. Dies in Kurzzügen zum Rotti. Es ist schon korrekt, dass ihm das Schützen sozusagen im Blut liegt. Ein reinrassiger Rottweiler (und damit meine ich nicht züchterisch bedingt, sondern charakterlich) wird Dir definitiv zur Seite stehen!

Ich mag Rottis auch sehr. Mein Herz schlägt aber mehr für die Dobis. (Natürlich, in erster Linie schlägt mein Herz für meine Knuddelmaus Debbie! :kuss5:) Ich will das hier nur kurz erwähnen, nicht das Du den Eindruck von mir bekommst, ich hätte etwas gegen diese Rasse. Das ist nämlich ganz und gar nicht der Fall!

Robyn schrieb:
marie, der hinweis mit dem auffordern zum stehenbleiben, gilt das in österreich?
Puh, das kann ich Dir leider nicht beantworten. Erkundige Dich doch mal bei Eurer Polizeidienststelle oder bei einem Anwalt, falls Du einen im Bekanntenkreis hast. Die rechtliche Seite ist hier in Deutschland oft unterschiedlich - von Bundesland zu Bundesland - geregelt. Man hat's da als Hundehalter leider nicht sehr leicht. Könnt mir denken, dass es bei Euch nicht viel anders ist...

Robyn schrieb:
ich finde die ganze schutzhundeausbildung zum gruseln... und die vorstellung, dass privatpersonen das machen dürfen find ich sehr beunruhigend
Jepp, da stimme ich Dir 1.000 %ig zu! Sie sollte für Privatpersonen verboten werden! Privatpersonen halten sich eigentlich einen Hund für Familienzwecke und da hat ein ausgebildeter Schutzhund in meinen Augen nichts zu suchen! Frag da mal Netti (Yorkiefan).

Ronja ist übrigens eine total süße Maus! So knuffig und knuddelig!!!

Grinseentchen schrieb:
..aber ich bin immernoch der Überzeugung, wenn es zwischen Mensch und Hund stimmt, dann würde (hoffentlich)bestimmt auch ein "Schisserhund" sei Herr-oder Frauchen verteidigen (im Ernstfall).(aus liebe, oder Vertrauen)
Tja, diese Frage kann ich Dir leider nicht beantworten. Der Sheppi meiner Freundin ist ein kleiner Schissi - ihm trau ich es zu. Was Debbie betrifft, kann ich es Dir nicht wirklich beantworten. Ich tendiere eher zum Nein.

Man sagt ja auch, dass Hunde es mitbekommen, wenn Herrchen oder Frauchen in Gefahr sind - z.B. bei Ersticken und sowas und sich dann bemerkbar machen. Mir persönlich ist es passiert, dass ich einmal im Bad k.O. ging und später einmal fast an einem Stück Mettwurst erstickt wär. In beiden Situationen hat sich mein ausgesprochener Langschläfer nicht gerührt! Sie hat weitergeschlafen :schlaf2: ... Also soviel dann dazu, hihi.
 
Hallo zusammen.
Vorweg - ich erlebe tagtäglich den Unterschied, ob ich mit meinem Hund oder ohne Ihn durch die Grossstadt ziehe.
Bei uns in der Schweiz sind es vor allem die Leute aus dem Balkan, die einen RIESENRESPEKT bis hin zu Angst vor meinem Matuk haben. Die machen jeweils einen riesen Bogen um ihn.
Das unter anderem auch, weil er wirklich den tschechoslovakischen Wölfen sehr ähnlich sieht.

Ich bin mir sicher, dass mindestens 80% aller Hunde, egal welcher Rasse, egal wie gross Ihre Herrchen und Frauchen in Notsituationen verteidigen werden. Das ist eigentlich auch die Aufgabe in einem Rudel, dass wenn der Rudelsführer (Mensch) sein Rudel verteidigt, die untergebenen Mitglieder (Hund) ebenfalls mitverteidigen.

Ich hab da mal eine Erfahrung mit meinem gemacht. Grundsätzlich ist er sehr scheu gegenüber Menschen, geht ihnen IMMER aus dem Weg. Als letzthin aber ein Penner auf meiner Motorhaube sass, und ich ihn relativ laut zusammenstauchte (andere Stimme als sonst), stellte mein Hund die Haare, riss an der Leine, richtete die Läfzen bellte und knurrte ganz böse und wollte auf ihn los. Ich hab ihn noch nie so erlebt, konnte ihn aber verstehen. Ach ja, der Penner war ziemlich schnell weg....

Irgendjemand hat vorhin geschrieben, dass der Hund eigentlich als Freund des Menschen gehalten werden soll, was natürlich auch stimmt. Dennoch lebt jeder Hund (mehr oder weniger) seine Rudelsaufgaben.

Liebe Grüsse
Barracuda
 
Barracuda schrieb:
Ich bin mir sicher, dass mindestens 80% aller Hunde, egal welcher Rasse, egal wie gross Ihre Herrchen und Frauchen in Notsituationen verteidigen werden. Das ist eigentlich auch die Aufgabe in einem Rudel, dass wenn der Rudelsführer (Mensch) sein Rudel verteidigt, die untergebenen Mitglieder (Hund) ebenfalls mitverteidigen.

Irgendjemand hat vorhin geschrieben, dass der Hund eigentlich als Freund des Menschen gehalten werden soll, was natürlich auch stimmt. Dennoch lebt jeder Hund (mehr oder weniger) seine Rudelsaufgaben.

Kurz und knapp zusammengefasst.Genau so sehe ich das auch!
:winken3: :winken3:
 
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Robyn schrieb:
marie, der hinweis mit dem auffordern zum stehenbleiben, gilt das in österreich? wusst ich gar nicht.
Robyn, um es nochmal richtig auszudrücken: dies gilt in Deutschland. Aber bitte mit Vorsicht zu genießen, Bundesland ist nicht gleich Bundesland. Aber ob dies in Österreich auch gilt, kann ich Dir leider nicht beantworten.

Barracuda schrieb:
Das ist eigentlich auch die Aufgabe in einem Rudel, dass wenn der Rudelsführer (Mensch) sein Rudel verteidigt, die untergebenen Mitglieder (Hund) ebenfalls mitverteidigen.
Wenn alle nachfolgenden Tiere keine weiteren Anweisungen vom Rudelführer erhalten, ja. Ich persönlich würde - situationsbedingt natürlich - meinem Hund ein Kommando erteilen, dass ihm ein Mitverteidigen untersagt. Aber die eigentliche Aufgabe ist es, dass Rudel beisammen zuhalten, klare Anweisungen zu geben bzw. darauf zu achten, das jedes Rudelmitglied seine zugeteilte Aufgabe erfüllt. Kurz: Überleben, Fressen, Fortpflanzen..
 
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