Chronische Gastritis - wer weiß Rat???

Katzenmutti

Mitglied
Registriert
14 Dezember 2004
Beiträge
22
Ort
Niederösterreich
Guten Morgen!
Mein Mutzi (fast 13) hat seit etwa vier Monaten Gastritis. Bis jetzt hat eigentlich nichts wirklich geholfen. Spritzen, Magengel, Diätfutter (er frisst leider nur Trockenfutter!), Antibiotikum usw.
Bei einer Sonografie wurde nun festgestellt, dass die Magenschleimhait stark verdickt ist.
Er erbricht fast täglich, meist in der Nacht, auch mehrmals - tagsüber ist fast immer Ruhe damit. Nun mag er seit etwa einer Woche auch nicht mehr fressen. Er hat stark abgenommen und ist schon ganz dünn geworden. Sein Stoffwechsel muss ja durch das ständige Erbrechen auch schon ganz durcheinander sein.
Ich bin jedenfalls verzweifelt, weil ich nicht weiß, wie ich dem armen Kerl helfen kann.
Beim Tierarzt sind wir eh schon Stammgast...

Hat vielleicht jemand hier Erfahrung mit dieser Erkrankung und weiß Rat?

Schnurrige Grüße
Katzenmutti
 
Werbung:

Margit

Administrator
Teammitglied
Registriert
28 Oktober 2003
Beiträge
9.656
Ort
Salzburg
Hallo Katzenmutti!

Willkommen hier im Forum! :winken1:

Ich hab das selbe mit meiner Katze durchgemacht, auch sie hat(te) chronische Gastrities über dieses Thema schrieb ich hier:

https://www.tierliebe.at/threads/72

Folge mal dem Link da stehn super Tipps drin!

Ich wünsche dir und deinem Mutzi alles gute!
Und halt uns auf dem laufenden wie es ihm geht!

Alles Liebe
Margit
 

Katzenmutti

Mitglied
Registriert
14 Dezember 2004
Beiträge
22
Ort
Niederösterreich
Danke für den Link, ich habe gerade dort gelesen und werde mir Maaloxan besorgen.
Hoffentlich bring's was --- wir sind alle schon ganz fertig, am meisten Mutzi.

Liebe Grüße
Hilde
 

Heike Brunken

Aktives Mitglied
Registriert
22 Juni 2004
Beiträge
28
Hallo Katzenmutti,

meine Katze Lisa hat seit ca. 3 Jahren eine ständige Gästritis. Ich bin mit ihr schon durch dick und dünn gegangen.Sogar das Einschläfern war schon geplant. Alle möglichen Medikamente ausprobiert. Eine Menge Geld beim TA bezahlt, so das es immer hieß, wenn wir kamen: Da kommt die Goldkatze! :weihnacht
Kurz und gut, Wir machen folgendes: Grundsätzlich gebe ich nur Futter für gastrisch kranke Katzen (bekommt man beim TA oder in guten Tierhandlungen)ich koche auch viel Hühnchenbrust ab aber nun kommt das Wichtigste: Ich spritze der Katze jeden Tag Tagamet 200 (Wirkstoff Cimetidin) Das hat mir meine Tierärztin gezeigt und es geht gut.Keine Angst vor dem Spritzen, denn es gibt auch Diabetes bei Katzen und deren Besitzer müssen auch täglich spritzen. Der Wirkstoff geht somit direkt über das Blut in den Magen und hilft enorm.Die Menge (eine sehr kleine) bestimmt der TA.Da geht es auch nach Gewicht der Katze. Wenn Du Du Dir das zutraust, kann ich es nur empfehlen.Man braucht vielleicht eine zweite Person, die die Katze hält.Dann geht es leichter.Es ist nur ein kleiner Pieks mit großer Wirkung. Man erspart sich das Köder-Füttern, was nicht immer klappt. Oder das ins Mäulchen drücken, was auch nicht immer gelingt oder ausgespuckt wird. Nun,- das war mein Tipp. Vielleicht hilft er Dir bei der weiteren Behandlung.Lisa ist inzwischen wieder gut im Futter und fühlt sich wohl.
LG Heike :winken1:
 

Katzenmutti

Mitglied
Registriert
14 Dezember 2004
Beiträge
22
Ort
Niederösterreich
Danke für eure Antworten --- Maaloxan habe ich in der Apotheke nicht bekommen, das gibt es nicht mehr - angeblich. ???? Nun ja, es ist sowieso dasselbe wie Solugastril oder Ulcogant, meinte die Apothekerin. Beides hat Mutzi auch schon bekommen.
Danke für den Tipp mit TAGAMET. Ich traue mir das schon zu, Mutzi etwas zu spritzen, wichtig ist, dass es ihm hilft! Nur das zählt!!!
Trockenfutter für magenkranke Katzen bekommt er eh schon seit einiger Zeit. Es schmeckt ihm halt nicht besonders.
Und gekochtes Hühnerfleisch mag er überhaupt nicht, leider.
Heute Nacht hat er nicht erbrochen - ich hoffe daher, dass es doch bergauf geht.
Er bekommt nämlich seit zwei Wochen AGOPTON. Die Kapseln sind zwar recht groß, aber zu zweit geht es schon, ihm die zu geben.
Wenn nur sein Appetit wieder käme, damit er wieder etwas zunehmen könnte.
Mir tut das Herz weh, wenn ich sehe, wie dünn er geworden ist...und so recht wohl fühlt er sich offensichtlich auch nicht.
Ich werde mit der TÄ reden wegen Tagamet, ich nehme an , das bekomme ich nur bei ihr. Oder?

Schnurrige Grüße
Hilde
 

Heike Brunken

Aktives Mitglied
Registriert
22 Juni 2004
Beiträge
28
Die Tagamet Ampullen bekommt man per Rezept vom TA in der Apotheke. Dazu muß man sich Diabetiker-Spritzen kaufen. 20 Stück kosten etwa 2 EUR.
Das Tagamet mit dem Wirkstoff Cemitidin gibt es auch als Pulver oder in Tablettenform. Dann muß man es aber aufteilen und richtig dosieren.
Bei uns kosten 10 Ampullen Tagamet etwa 17 Euro. Damit kommt man aber mindestens 3 -4 Monate aus. Eine Einweg-Spritze benutze ich 3 mal bei meiner Katze bevor ich sie entsorge (die Spritze.. :) )

LG Heike
 

Katzenmutti

Mitglied
Registriert
14 Dezember 2004
Beiträge
22
Ort
Niederösterreich
Danke Heike --- was sind schon 2€ oder 17€! Wir haben seit August mehrere hundert € für Mutzi beim Tierarzt ausgegeben. Das will ich aber nicht bereden, wir tun es gerne, Hauptsache ist, er wird wieder gesund!
Nur hat bis jetzt nichts wirklich und vor allem nachhaltig geholfen. Daher bin ich auf der Suche, was es noch geben könnte, um dem armen Kerl sein Leben zu erleichtern.

LG. Hilde
 

Heike Brunken

Aktives Mitglied
Registriert
22 Juni 2004
Beiträge
28
Mutzi ist fast 13 - da fällt mir ein: Wurde schon mal ein Blutbild bei der Katze gemacht um die Nierenwerte festzustellen?
Bei älteren Katzen schleichen sich oft Nierendefekte ein, die auch einer Diät bedürfen und oft Erbrechen verursachen.
Ich habe für meine Lisa auch schon ein kleines Vermögen ausgegeben (das habe ich auch gern getan) und deshalb fand ich es unheimlich gut, daß mir meine Tierärztin das Spritzen gezeigt hat.Ich müßte sonst bestimmt jeden zweiten Tag in die Praxis.

Alles Gute für Mutzi !!!! :umarm:
Heike
 

Katzenmutti

Mitglied
Registriert
14 Dezember 2004
Beiträge
22
Ort
Niederösterreich
Ein Blutbild wurde schon im September gemacht - ein großer geriatrischer Checkup war das. Alle Werte (Nieren-Leber-Schilddrüsen und Bauchspeicheldrüsenwerte) waren in Ordnung. Ein sehr schönes Blutbild für sein Alter, meinte die TÄ.
Also können die Nieren nicht Schuld am Erbrechen sein.
Es ist ziemlich sicher die übermäßige Säureproduktion seines Magens, vorallem nach Mitternacht.
Aber - heute war die zweite Nacht ohne Erbrechen!!!!! :) :) :) Er ist daher auch wieder lebhafter und weniger mitgenommen.
Vielleicht geht mein großer Weihnachtswunsch - er soll wieder gesund werden - doch in Erfüllung! Das wäre das Schönste für mich!!!!!!

Liebe Grüße
Hilde

PS: Wie fügt man hier ein Bild ein??? Würde euch gerne meinen Mutzi zeigen!
 

Heike Brunken

Aktives Mitglied
Registriert
22 Juni 2004
Beiträge
28
Ich stelle immer wieder fest, daß wir selber krank sind, wenn unsere Tiere nicht auf dem Posten sind.Es wäre wirklich schön, wenn Mutzi gesundet und es lange anhält.Ich wünsche es Euch.
Und so wünsche ich allen. die hier Rat suchen und geben Frohe Weihnachten. :weihnacht

H.B. :weihnacht
 

Katzenmutti

Mitglied
Registriert
14 Dezember 2004
Beiträge
22
Ort
Niederösterreich
Leider war die "Besserung" nur von kurzer Dauer - Mutzi erbricht seit Samstag wieder (mehrmals).
Der TÄ hab ich eine Mail geschickt mit der Anfrage wegen des Cimeditin, aber noch keine Antwort bekommen...

Die Verzweiflung bei mir steigt also wieder.

LG. Hilde
 

Ninja

Sehr aktives Mitglied
Registriert
27 Juli 2004
Beiträge
1.383
Ort
Salzburg
Leider weiß ich auch nicht mehr viel mehr Rat , ich kann Dir jedoch jetzt als Krankenschwester schreiben, und vieles trifft ja auch auf unsere Vierbeiner zu :katze: :

Bei Magenproblemen oder Gastritis sollte man unbedingt kleine Portionen zu sich nehmen, um die Magensäure nicht aufeinmal so zu erhöhen. Vielleicht kannst Du es hinkriegen oder ausprobieren mal die Mahlzeiten zu verkleinern, dafür öfters zu geben.

Weiters würde ich mal kurze Zeit versuchen zu sehen ob die Katze auch ein wenig Reis dazu frißt.

Diverse Tees könntest Du ausprobieren, wie z.B. Fenchel- oder Kamillentee.

Hat die Katze Streß? War irgendein Ereignis? Streß kann sich ja bekanntlich sehr auf den Magen anschlagen.

Bei häufigen Erbrechen kann es leider zusätzlich zur Schädigung der Speiseröhre kommen sowie zu Flüssigkeits- und Mineralstoffmangel. Die oben genannten Präparate finde ich gut ( für die Magenschleimhaut), nur glaube ich, braucht Deine Katze das einfach länger, für mich hört sich das alles schon sehr chronisch an.

Es können natürlich auch organische Ursachen haben, z.B. wird der Magen vom Zwerchfell nicht so gut gehalten, dann kann immer wieder ein Reflux passieren ----> zurückrinnen des Mageninhaltes in die Speiseröhre, was eventuell auch dazu führen kann daß die Katze erbricht. Drauf kommen kann man da aber nur mittels einem Röntgen und das ist leider sehr teuer.


....leider, mehr fällt mir nun auch nicht mehr ein.

Wünsch Deiner Katze gute Besserung und alles Liebe :winken1:
 
Werbung:

Katzenmutti

Mitglied
Registriert
14 Dezember 2004
Beiträge
22
Ort
Niederösterreich
Es hat sich in der Zwischenzeit einiges getan, auf Cimetidin ging es Mutzi immer schlechter. Er bekommt nun seit etwa zwei Wochen Kortison. Anfänglich war alles in Ordnung, ist es eigentlich auch noch, was das Erbrechen betrifft. Aber er ist seit Mittwoch so müde und verschlafen, sein rosa Mäulchen ist total blass, fast weiß. Erliegt nur und schläft.
Also frage ich mich natürlich - was ist jetzt wieder los? Macht sein Kreislauf nun schlapp?
Nichts als Sorgen und ein ständiges Auf und Ab der Gefühle...

Liebe Grüße
Katzenmutti
 
Oben