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Ein kleiner Trost

Dieses Thema im Forum "Regenbogenbrücke" wurde erstellt von Gaija, 10 Mai 2005.

  1. Gaija

    Gaija Mitglied

    Registriert seit:
    10 Mai 2005
    Beiträge:
    19
    Ort:
    Bielefeld
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    Hallo Ihr Lieben!

    Dieses Gedicht ist für alle die schon mal ein geliebtes Tier verloren haben.
    Mir hat es in den schweren Zeiten einen kleinen Hoffnungsschimmer gegeben, vielleicht hilft es Euch auch weiter!

    Die Regenbogenbrücke
    (The Rainbow Bridge)

    Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
    Wegen der vielen Farben nennt
    man sie die Brücke des Regenbogens.
    Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,
    Hügeln und saftigem grünen Gras.
    Wenn ein geliebtes Tier auf der
    Erde für immer eingeschlafen ist,
    geht es zu diesem wunderschönen Ort.
    Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
    und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
    Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
    Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
    Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
    die sie auf der Erde so geliebt haben.
    So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
    bis eines Tages plötzlich eines
    von ihnen innehält und aufsieht.
    Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,
    und die Augen werden ganz groß!
    Plötzlich rennt es aus der Gruppe
    heraus und fliegt über das grüne Gras.
    Die Füße tragen es schneller und schneller.
    Es hat Dich gesehen.
    Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
    nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
    Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
    und Du schaust endlich wieder
    in die Augen Deines geliebten Tieres,
    das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
    aber nie aus Deinem Herzen.
    Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
    und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...


    :jump1:
     
  2. Flauschfussel

    Flauschfussel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2 Mai 2005
    Beiträge:
    8.326
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Siegen
    Liebe Gaija!

    Eben dieses Gedicht hat mir so sehr geholfen, ich habe es immer wieder gelesen.....

    Ich werde unseren Merlin wiedersehen :)

    Fühl Dich mal gedrückt!

    Lieben Gruß

    Andrea
     
  3. DivaKitti62

    DivaKitti62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12 Juli 2006
    Beiträge:
    4.418
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Stuttgart
    Regenbogenbrücke

    Hallo zusammen.
    ich greife diesen Gedanken hier auf und schreibe ein paar Zeilen dazu! Vielleicht kann es jemanden helfen!
    Die Regenbogenbrücke kann man nur empehlen, ich kann hier richtig trauern und ich habe inerhalb von 3 Monaten meine geliebte Dobermannhündin Diva 12 Jahre und meine geliebte Katze Kitti 17 Jahre verloren. Diva habe ich schon auf dieser Internetseite beerdigt und bei meine Kitti mache ich dies am Montag. Hier kann man sich alles von der Seele schreiben die guten und schlechten Tage beschreiben und einen letzten Gruß verfassen. Die tröstenden Gedichte helfen wirklich auch weiter! Auch kann man die Geschichten anderer Tiere nachlesen alles hilft einem da weiter.
    Für die Tierliebhaber die die Adresse noch nicht haben
    www.land-des-regenbogens.de
    und für den Nachruf des Tieres diesen mit einem Bild an
    www.aktiv-für-tiere@gmx.de
    es dauert so 1 bis 2 Tage aber dann kann man sein geliebtes Tier immer besuchen, ich halte es so und leide mit jedem der seid dieser Zeit sein Tier verloren hat. Täglich einen Sprung auf diese Seite meine geliebten zwei werde ich nie vergessen!Übrigens habe ich es so auch wieder geschafft meine Hündin Jessi aus dem Tierheim zu holen, da war auch so ein Hinweiß ich glaube von einer Katze an ihr Herrchen dabei!
    Gruß Dagmar
     
  4. Petroccelli

    Petroccelli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26 September 2005
    Beiträge:
    199
    Ort:
    Rodenberg, Niedersachsen
    Hab die Regenbogenbrücke gesehen!

    Ja es gibt sie!

    Klar bildet sich beim Giessen mit dem Wasserschlauch bei schönem Wetter ein kleiner Regenboden,

    doch warum war das eine Ende genau beim Grab meines Kaninchens kurz nachdem es dort seine letzte Ruhestätte gefunden hat?

    Dort hab ich den vorher nie gesehen!
     
  5. benjalex

    benjalex Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juli 2006
    Beiträge:
    19
    Ort:
    Kassel
    AW: Ein kleiner Trost

    Ich hänge mich mal mit einer sehr schönen Version der Regenbogenbrücke dran

    http://www.indigo.org/rainbowbridge_ver2.html
     
  6. Angelika-Marie

    Angelika-Marie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14 November 2005
    Beiträge:
    4.751
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Seit 2012 östliches Ruhrgebiet, im platten Land
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    AW: Ein kleiner Trost

    Liebe Bettina, :)

    mir sind bei diesem Ding - diesem wunderschönen - gerade die Tränen so heftig herunter gelaufen.

    Ganz, ganz wunderbar! Herrjeh, was rührt mich das an.

    Liebe Grüße,
    Geli
     
  7. lenchen

    lenchen Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15 Januar 2006
    Beiträge:
    7.684
    Ort:
    Osnabrück
    AW: Ein kleiner Trost

    Ohne Worte :weinen1:

    Die Rückkehr zur Regenbogenbrücke
    Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüssen.
    Er war darauf gefasst, dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit der Rute wedelte. Anstatt ihn zu beissen, küssten sie ihn einfach. Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm.
    Keiner von ihnen wurde in einer "Welpen-Fabrik" geboren, so wie er damals, und dann als Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche Promenadenmischung war.
    Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten würden, die sie so geliebt hatten.

    "Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn auf die Erde zurückkehren um das herauszufinden.

    Warm und dunkel war es und er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf, geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den Hinterfüssen herausgezogen wurde.
    Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten.
    Seine Brüder und Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn immer wieder zur Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielten seinen Körper, so konnte er trinken.

    Aaaahhh ...... so ist es besser! dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist.

    Ich erinnere mich genau daran - sagte er erfreut. Zu dumm, dass ich erwachsen werden mußte und hinaus in die Kälte und Nässe, um dort zu kämpfen und als Verliererhund zu sterben. Ich erinnere mich, was es heißt, ein ungeliebter Hund zu sein, dachte er traurig.

    Diese Nacht kroch er auf seine Mutter zu und versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg.
    Wenn die anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten.
    Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, daß er auch noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, aufzustehen. Er war noch so klein und so schmächtig.
    Er fiel auf den Rücken und konnte sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.
    Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder da und dann gab sie ihm einen Gumminippel in den Mund.
    Es hat nicht so gut geschmeckt, wie die Milch der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er die letzte Chance von der Regenbogenbrücke wahr genommen hatte.

    Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch, auf den Bauch genommen hatte.
    Das hielt seinen knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt.
    Er dachte wieder an seinen neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und fragte Gott, ob er wohl nochmals zurück dürfte.
    Gott sagte : Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist. So wurde er für einige Stunden geliebt, ( es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war ja auch dunkel), der Mensch gab ihm seine Milcheinheiten und gab ihm die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.

    Er wurde grösser und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem Nest, um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er den Herzschlag hören konnte, der fest und lieb klang. Und jetzt konnte er auch die tiefe Liebe eines Menschen zu einem Hund wie ihm, spüren.

    Dann kam Gott und fragte ihn: Bist du bereit zu uns auf die Regenbogenbrücke zurück zu kommen?
    Ja antwortete er, mit einer kleinen Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann. Er liess die Luft aus seinen kleinen Lungen und ging zurück über die Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt hatte.

    Danke Gott, sagte er. Liebe ist WUNDERBAR und nun werde ich auch an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um ihm beim eintreffen zu sagen, daß ich ihn auch sehr geliebt habe.
    --Von Joy LaCaille
     
  8. Angelika-Marie

    Angelika-Marie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14 November 2005
    Beiträge:
    4.751
    Geschlecht:
    weiblich
    Ort:
    Seit 2012 östliches Ruhrgebiet, im platten Land
    AW: Ein kleiner Trost

    Heul. Ich muss weinen. Tränen laufen.
    Geli
     
  9. Guinevere

    Guinevere Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20 Juli 2005
    Beiträge:
    2.955
    Ort:
    Klagenfurt
    AW: Ein kleiner Trost

    ich schließ mich voll und ganz Geli an. Bin so gerührt, hab einige Tränchens vergossen. So schön sind die beiden Geschichten.

    lg Guin
     
  10. Sicolino

    Sicolino Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2 September 2006
    Beiträge:
    914
    Ort:
    Wien
    AW: Ein kleiner Trost

    ist wirklich eine schöne geschichte.
    meine tiere, die ich schon gehabt habe warten hoffentlich auch im land des regenbogens auf mich.
    dändy, sico, ginny, momo - ich hab euch lieb und ihr fehlt mir sehr!:weinen1: :weinen1:
     
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