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Kein Dach mehr überm Kopf....

imported_Honey

Sehr aktives Mitglied
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25 August 2006
Beiträge
177
Oh Mann, so langsam wird unser Wahnsinn wirklich vom Irrsinn befallen...

Heute geben sich die Handwerker hier die Klinke in die Hand.

7 Uhr gings los die Dachdecker kamen, gleichzeitig die Fliesenleger und Parkettleger, kurz danach kam ein Container der mittlerweile gut gefüllt ist mit Dachziegeln und ich bin sozusagen obdachlos....

Dann kamen die Glaser die unter Geschimpfe eine Glasfront die schief saß nochmal ändern mußten, danach konnte endlcih der Fleisenleger den Rest Cotto verlegen.

Die beiden Gewerke haben sich gestritten weil jeder dem andern die Schuld gab warums schief war.
Dann trafen die Zimmertüren nebst Monteur ein, der gleichmal feststellte die Türen sind zu kurz...tätääääää :k125: also was gebastelt wird gleich neu eingegipst undmein schönes gewischlasiertes Kunstwerk von Wänden muß ich dann ausbesssern an den Streifen Neugips....grrrrrr...
Dachfolie kommt nicht (steht im Stau) und ich hoffe es regnet nicht heute.
Die Dachdecker hatten noch eine nette "Überaschung" für mich, ich sollte ein Werkzeug hochgeben durch die Speicherklapptür in der Decke und als ich sie aufgemacht hatte, kam mir ne Ladung Dachdreck entgegen, auf das schöne neue Parkett und mich..

Als Krönung kam eben der Riesenriesenohrensessel den der Möbelladen letzte Woche vergessen hatte und wir mußten fast die Wand verbreitern um ihn überhaupt reinzubekommen.

Ich hab jetzt erst Mal ne Runde in meinem großen Sessel lümmeln müssen.

Ach ja Schnucki ist heute in der Standhitze und die Rüden singen und jammern wie doof.....

Das ist doch ein Tag zum wegwerfen irgendwie, aber ich gehe in 2 Stunden zur massage und werde mich die Stunde sowas von entspannen,....

Mannno ich will dass das endlich alles fertig ist.....und zwar pronto.
 
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Oha, Doris, das klingt ja wirklich sehr abenteuerlich bei Dir!!! Aber das wird schon, bald wirst Du wahrscheinlich in einem wunderwunderwunderschönen Haus wohnen, alles ist schick renoviert etc. Das hat doch was!

Das Chaos jetzt geht schon vorbei :k110:
 
Hola Doris
das klingt vertraut für mich. Wir haben 1991 auch ein ganzes Haus saniert, renoviert und angebaut. Hinterher stellten wir fest, das effektiv nur eine Innenwand nicht verändert wurde.
Handwerker sind einfach toll, entweder sie kommen und machen vielfach Mist oder sie kommen nicht, aber dann gehts ja auch nicht weiter. Wir haben viel privat machen lassen, so konnte man/frau noch viele Änderungen zwischendurch machen. Seitdem bin ich fit in handwerklichen Begriffen, war Dauergast mit dem PKW-Anhänger in der Kiesgrube, wurde im Baumarkt und Baustoffhof per Namen begrüßt.
Als der Umzugstag kam, war der WZ-Boden mit Gräben für die Heizungsrohre übersät, das Bad nicht fertig und ähnliche Nettigkeiten.
Irgendwann viel später hat dann alles seinen Platz und man sagt, war doch eigentlich nicht soooooooo schlimm, wir könnten doch jetzt den Kaminkachelofen einbauen lassen, für den vorher das Geld nicht über war. Wohlweislich hatten wir den Schornstein aber schon hochziehen lassen (bekomm mal vom Schornsteinfeger eine Unterschrift auf den Bauantrag für den Schornstein, wenn der Schornstein schon steht! Das hat viel Überzeugungs- und Überredungskraft gekostet.)
Und dann haben wir 10 Jahre später alles verkauft, den Rest eingepackt (über 90 kubickm) und hier neu bauen lassen, aber wir waren wieder täglich morgens und abends zur Kontrolle da.
 
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hallole

Bei mir gab es vor einigen Jahren auch einen Um-Ausbau der bis dahin
landwirtschaftlich genutzten Fläche.
Könnte auch so einiges darüber schreiben..*lach*
Sehr viele Handwerker gab es dann auch gar nicht, das meiste hab ich
dann selbst gemacht.
Elektroinstallation und Flieswnarbeiten machten Kumpels.
Was ich nicht vergessen werde:
Es musste ein neuer Abfluss, und Wasserleitung verlegt werden.
Es war an einem Samstag.
Der Baggerfahrer...Juniorchef des Unternehmens wollte es selbst
machen.
Keiner wusste, wo in der Strasse sich Abfluss und Wasserleitung genau befinden.
Kein Problem meinte er: Nahm eine Wünschelrute, die auch irgendwann
dann ausschlug,
So, da ist er, meinte er, und begann zu baggern.
Es dauerte nicht lange, da hatte er die Wasserleitung erwischt, der
Graben stand innerhalb von Minuten randvoll unter Wasser.
Es war mittlerweile so etwa 17.00 Uhr und die ersten freuten sich nach
diesem heissen Sommertag auf eine Dusche.
Das Wasser musste abgestellt werden, vom Kreiswasserwerk wurde
jemand aus seinem WE raus beordert, und ich denke, es war so etwa
19.00 Uhr bis wieder Wasser in die Leitungen durfte.
Das war so ein prägnantes Erlebnis hier bei uns im Umbau.

Zwischenwände und alles andere im Innenbereich habe ich dann selbst
gemauert, und es ist gar nicht so schwer, wenn man mal zugeguckt hat.
Innenrenovierungen auch selbst, es waren zwar lange Tage damals, aber
man weiss, das sie vorbei gehen.

Viele Grüße
Ralf
 
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