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Sally

Dieses Thema im Forum "Hunde-Forum Allgemein" wurde erstellt von Sinaa, 14 September 2005.

  1. Sinaa

    Sinaa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10 April 2005
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Kelkheim
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    Kennt vl. schon jeder aber trotzdem.....




    Chihuahua Hündin, Sally

    die trotzt Wehen, sofort aus ihrem Bettchen auf stand, wenn ich nur versuchte mal kurz den Raum zu verlassen. Auch als Herrchen mit den Kindern aus dem Garten kam, sprang sie aus Ihrem Bettchen um jeden wie immer zu begrüßen, ihre hinterher lauf Ataken wurden immer nur kurz von den Presswehen unterbrochen, sie blieb dann kurz stehen, presste und lief dann weiter.
    Wegen der großen Nachfrage, die Trächtigkeit war ungewollt, ich bin keine Züchterin, ich hatte zu dem Zeitpunkt 3 Familienhunde alles Chihuahuahündinnen.

    2 Vorblasen waren schon raus und kurz war auch eine Fruchtblase zu sehen, die rutschte aber wieder rein und kam nicht wieder. Ich fühlte, immer mal nach den Bewegungen der Welpen, alles okay, bewegen sich noch. Ich wollte sicherheitshalber das unser Tierarzt wegen der wieder rein gerutschten Fruchtblase mal nach schaut ob alles in Ordnung ist.

    Nach einem Anruf in unserer Tierklinik, zogen wir uns an. Sally sah nur das wir Schuhe und Jacke anzogen und rannte gleich Freude strahlend vor der Haustür rum, um zu vermeiden das sie wie immer ins Auto springt nahm ich sie auf den Arm, dann fuhren wir los. Sally saß die ganze Zeit auf meinem Schoß und schaute aus dem Fenster, das war wie immer alles so Interresant da draußen, (man könnte ja was verpassen wenn man sich hinlegt.)

    Nach 25 Min, kamen wir dort an, mussten kurz warten, dann holte uns eine junge Frau und eine andere junge Frau, ich denke mal der Samstag Notdienst, (die sich beide uns nicht Namentlich vorstellten und die wir auch noch nicht kannten), untersuchte Sally in dem sie ihren Finger in den Geburtausgang steckte und sagte: " Ich fühle da gar nichts."
    Ich schilderte, was bist jetzt, bezüglich Wehen und so, alles zu Hause schon war, das schon 2 Vorblasen raus sind und das nur ganz kurz die erste Fruchtblase zu sehen war. Die aber wieder rein gerutscht ist und trotz Presswehen nicht mehr wieder kam.

    Dann kam eine überfahrene Katze und die wurde erstmal versorgt, sie tat mir leid, sie hing wie Tod auf dem Arm. Als die Frau wieder zu uns kam, nahm sie Sally, sagte machen wir mal ein Röntgenbild.
    Sie kam kurz darauf zurück und sagte: " Es sind 2 Welpen". Sie hörte dann 1 x kurz Sallys Herz ab.
    Eine Begründung, (z.B. die kleinen sind zu groß oder es liegt eins quer warum sie jetzt die Braunule für den Kaiserschnitt setzt, sagte sie uns nicht.
    Sie sagte nur: " Na dann machen wir sie mal auf und Sie wissen ja, das Narkose immer ein Risiko ist." Na ja wer kennt den Satz nicht, aber was das Wort " Risiko" wirklich bedeutete, erklärte Sie nicht.

    Wir haben das noch vor keiner OP je richtig erklärt bekommen, nur einer sagte mal, das bei älteren und kranken das Risiko noch größer ist, das war bei einem anderen TA vor der Kastration, unseres Katers.

    Sie versuchte die Braunüle in den rechten Vorderfuß zu bekommen, das klappte nicht, dann versuchte sie es am linken, das hat auch nicht so geklappt aber irgend wie dann doch. Ist ja auch bei den kleinen Füßen schwer. Die Frau packte die Spritze aus der Verpackung, zog sie mit Propofol auf und injizierte sie.

    Sally hielt Tapfer still, bis die erste Injektion, injiziert war. Zu der die Frau sagte:
    " ist nur eine leichte, damit die Welpen nicht so viel davon ab bekommen, wenn die Welpen raus sind, bekommt sie eine stärkere "
    Sally stand auf Ihren Hinterfüßen und wollte vom Tisch springen, das gelang Ihr nur nicht, weil ich Sie festhielt,. Sie trampelte und hüpfte wie ein Frosch, mit den Hinterbeinen auf dem Tisch rum, ich hielt sie von hinten an der Brust und an den Hinterbeinen fest, damit sie Rückwärts nicht weglaufen konnte und nicht vom Tisch fällt. Die erste junge Frau kam dann zur Hilfe und hielt Sallys Vorderfüßchen hoch, damit die zweite Frau, dem zappelndem Hund, die Braunüle fest nähen kann, sie zog und drehte sich Sallys Füßchen mehrmals wieder zurecht, weil Sally es immer wieder schaffte das Bein weg zu drehen.

    Zu dritt hielten wir einen " Chihuahua " fest, der ja eigentlich nach der Spritze schon schlafen müsste. Sie sagte dann: "wie soll ich das denn hier festgenäht bekommen, du müsstest doch jetzt schon schlafen " dann zog sie noch mal die Spritze mit Propofol auf und injizierte es. Sally wurde immer wilder.

    Ich drehte mich 2 x Hilfe suchend nach meinem Freund um, ( aber er stand auch genau wie ich, gelähmt da ), weil ich das nicht sehen konnte, wie sie immer weiter versuchten das festzunähen, mir tat der Anblick so weh, wie Sally verzweifelt versuchte den Fuß weg zu ziehen.

    Als dann endlich die Braunule festgenäht war, zeigte Sally immer noch kein bisschen Müdigkeit, sie war aufgedreht, als hätte sie Aufputschmittel bekommen, statt Schlafmittel. Ich drehte sie um und sie kletterte wie eine Katze bis auf meine Schulter hoch. Ich wollte sie beruhigen, da nahm die eine Frau mir Sally aus dem Arm. Sally versuchte noch sich mit Ihren Krallen an meinem Pulli festzuhalten und sagte:
    " Das hat so keinen Sinn, Sie bekommt die Maske auf und in 15 Minuten sind die Welpen draußen, dann bekommt sie eine stärkere Narkose."

    Nach ca.10 Min. kam die erste Frau über den Gang gerannt, ging in ein Zimmer, holte eine Schachtel und rannte wieder in das Zimmer wo Sally lag.

    Ich unterbrach mein Gespräch, das ich gerade mit einer im Wartezimmer sitzenden Frau führte, die mit Ihrer Katze dort saß und rief der Frau hinterher: Ist alles in Ordnung? Ich bekam keine Antwort.
    Kurz danach holten sie uns, da lag Sally, auf der rechten SEITE, je PAARWEISE die FÜßE zusammen gebunden und dann die Schnurr am Tisch befestigt.

    Nicht auf dem Rücken und nicht alle vier Füße in alle Himmelsrichtungen, wie es eigentlich sein müßte um den Bauch aufschneiden zu können. Ihre Augen waren offen, ihr Bauch zu und Ihr Herz schlug nicht mehr. Sie hat nicht mal versucht die Welpen zu retten.

    Sie sagte die Hündin geht vor und zeigte uns auch noch das Sally auf den Tisch erbrochen hatte, dann schaute sie die Assistentin, fragend an und sagte : " Der Kreislauf war doch bis eben noch stabil ? "

    Aber die Assistentin sagte nicht ja, nicht mal genickt hat sie, sie senke nur ihren Kopf und sagte gar nichts.

    Auf Anfragen, an was Sally gestorben ist bekamen wir zur Antwort: " Vermutlich Lungenembolie oder das ist halt das Narkoserisiko " und sie hätte ja 10 Minuten lang versucht Sally wieder zu beleben."

    Als wir nach den Welpen fragten sagte sie nur: Nach 10 Minuten ist auch der stärkste Welpe Tod. :weinen3: :weinen3: :weinen3:
     
  2. pegcyraufri

    pegcyraufri Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30 August 2005
    Beiträge:
    305
    Ort:
    klafu
    Hi,
    die Story ist grauenhaft.

    Wer weiss ob die TÄe nicht überdosiert haben - leider lässt sich aus diesem Erfahrungsbericht auch nicht erkennen, welche Sedierung und welche Narkose verwendet wurde (Ketamin?).

    Ich bin sowieso für Gas-Inhalations-Narkose vor allem bei kleinen Tieren - ist um ein Eck schonender.

    Habe bis jetzt alle mit Gas narkotisieren lassen: gottseidank niemals Probleme.

    Mein Zwerpinscher musste zwecks Kastra doch mal Spritzen-Narkose bekommen, sie bekam daraufhin epileptische Anfälle, weil kleine Tiere sehr anfällig dafür sind, vor allem bei Narkose. Es war grauenhaft.
    Auch bei Kastra eines Frettchens machte ich die Erfahrung, dass die Kleine überhaupt nicht auf die Narkose ansprach - sie hüpfte wie wild umher, schon nach der Sedierung - leider gibt es Tiere die einen erhöhten Stoffwechsel aufweisen und sehr schwer zu narkotisieren sind: dann spritzen viele TÄe Überdosen.
    Auch der kleine Chihuahua hatte vielleicht einen Epi-Anfall und vielleicht erstickte er am erbrochenen.

    Lt. diesem Bericht, falls er wahr ist (es gibt meistens mehrer Versionen einer Geschichte) muss diese Klinik sehr unfähige Leute haben.

    Am besten wäre gewesen: Hund eingepackt und woanders hin - verstehe jedoch dass die Besitzer in ihrer Panik wie "gelähmt" waren.

    Auch aufgrund dieser Geschichte kann man nur WARNEN:
    Kleine Rassen weiterzuvermehren ist meistens eine Qual - dies geht niemals ohne Probleme ab.
    Bzw frage ich mich, warum die TÄe keine Wehen-Spritzen gegeben haben?

    So und jetzt muss ich aufhören über das nachzudenken, weil ich sonst
    verrückt werde :teufel2:

    lg
    Tanja u Bande
     
  3. Sinaa

    Sinaa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10 April 2005
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Kelkheim
    Die Geschichte ist wirklich so passiert!!!
    Ich glaube ich hätte mit der Ärztin wer weis was gemacht!!!!! :wut1:
     
  4. yara2604

    yara2604 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6 August 2005
    Beiträge:
    92
    Ort:
    Wien
    ich denke nicht das sie gut beimir weg gekommen were denn wenn sie kaeine ahnung von sowas hat dann soll sie die den tietel ärztin zurück geben :autsch:
    Lg. Ingrid und Yara :hamster:
     
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