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Wie macht ihr das?

Grinseentchen

Sehr aktives Mitglied
Registriert
25 Juli 2005
Beiträge
4.715
Ort
Mittelpöllnitz/Thür.
Hallo alle zusammen, die ihr euren Hund in der Wohnung habt.
Wenn nichts mehr dazwischen kommt, hat Nicky bis spätestens Ende nächster Woche ein neues und gutes Zuhause.
Ein älteres Ehepaar, die schon immer Dackel hatten, haben ihren letzten Dackel mit 15 Jahren verloren.Er hatte Dackellähmung und sie wollten ihn in München sogar operieren lassen, aber die haben es nicht mehr gemacht...

So und nun zu meiner eigentlichen Frage.
Es könnt dann, wenn Nicky weg ist durchaus möglich sein, das unser Zottel "Theater" macht.
Wir haben uns überlegt ihn, wenn es so wäre, wieder mit ins Haus zu nehmen.
Stubenrein ist er, das ist nicht das Problem, aber,
-der Dreck bei Scheißwetter (er hat nicht die kleinsten Pfoten...
-die Dummheiten, wie Schei..windeln aus dem Eimer nehmen und zerfleischen...
-Töpfe aufmachen und leerfressen - oder wenigstens runterschmeißen...

Er ist jetzt drei Jahre alt.
Kann man ihn noch "Anstand" beibringen????????????????????????????????????
Wie z.B. Füße waschen, wenn er von draußen kommt etc.
Wie macht ihr das?????????????????????????????????????????????????????????

liebe Grüße Alex1
 
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Hallo, guten Morgen Alex!

Hey, das freut mich wenn Ihr jemanden "passendens" für Nicky gefunden hättet. Meine Freundin meldet sich irgendwie nicht - keine Ahnung warum. Kann Dir diesbezüglich also leider nix Neues sagen. Aber wenn Interesse da wäre, denke ich, hätte sie sich längst gemeldet. Soviel erstmal dazu.

Viel Erfahrungen mit Zweithunden habe ich nicht. Meine damit, wenn 2 Hunde, die lange Zeit zusammen gelebt haben, voneinander getrennt werden. Denkbar wäre tatsächlich, das Zottel Theater macht - verständlicherweise.

Beginnen wir mal bei dem Gedanken, ihn mit in die Wohnung zu nehmen: Wie lange lebt er denn jetzt schon draußen? Von Anfang an? Weißt Du, ich will darauf hinaus, ihm eine Trennung emotional "so einfach wie möglich" zu machen. Denn ich denke, für ihn wäre es ganz schön viel auf einmal: er verliert seine Freundin, seine Lebensumstände ändern sich drastisch - von draußen nach drinnen. Hat er eine gewisse Grunderziehung? Würde dies jetzt erstmal verneinen, denn Du schreibst, dass er bereits im Haus schon ganz schön Unfug veranstaltet hat. (Töpfe aufmachen, runterschmeißen, Windeln zerfleddern, etc.) Also bedeutet es auch, das ihm seine bisherige Freiheit im "selbst entscheiden" genommen wird.

Natürlich kann man einen Hund auch in diesem Alter umerziehen. Doch erstmal geht dies nicht von heut auf morgen, dann setzt es eine liebevolle Konsequenz voraus (für die die Zeit da sein muss!!!) und von Eurer Seite Fairness und Geduld! Einfach würde es bestimmt nicht werden, Dein Mann ist die Woche über aus beruflichen Gründen nicht da. Das bedeutet, Du müsstest Dich um die Erziehung kümmern - abgesehen von den anderen alltäglichen Dingen. Kiddies und die anderen Tiere versorgen, Haushalt und die Sache mit dem "gesunde Hunde" etc. Hier bei uns möchtest Du ja auch gern sein.

Am Besten ist, das Du Dir erstmal wirklich darüber klar wirst, was auf Dich/Euch zukommt. Ob Du in der Lage bist, dies alles zu bewältigen. Denn erstmal wird er vielleicht Windeln zerfleddern, sich für Töpfe interessieren und dafür wird er ganz sicher auch Schimpfe kassieren. Ich denke, Zottel is nicht damit geholfen, wenn er dann vielleicht doch wieder raus müsste. Weißt Du wie ich das meine?

Vielleicht isses doch für ihn einfacher, weiterhin draußen zu leben? Klar, ich bin immer dafür, dass Hunde bei ihren Menschen leben. Aber er würde erstmal komplett den Boden unter den Füßen verlieren und müsste sich ganz neu orientieren. Und dann die (der Hundetrainer sagt immer) "Normalisierungsdiät". Er muss sich nach all der Zeit Euch gegenüber unterordnen - so einfach wird er das bestimmt auch nicht hinnehmen. Denke, da würde ganz schön was auf Dich zukommen! Würde mir also nochmal genau überlegen, was für Zottel einfacher/leichter wäre und wenn Du den Entschluss fasst, er soll mit ins Haus, dass Du Dir der Konsequenzen bewusst bist.

Grüssli Marie
 
Guten Morgen Marie.
Danke das du geantwortet hast, warte schon lange auf eine Antwort :rolleyes:

marie4 schrieb:
Beginnen wir mal bei dem Gedanken, ihn mit in die Wohnung zu nehmen: Wie lange lebt er denn jetzt schon draußen? Von Anfang an? Weißt Du, ich will darauf hinaus, ihm eine Trennung emotional "so einfach wie möglich" zu machen.

Als wir noch in unserem alten Haus gewohnt haben war er mit Nicky draußen.
Das war von 2002-2004.
Vorigen Sommer sind wir hierher gezogen und es war noch kein Zwinger fertig,
da hatten wir die zwei von August2004 bis Mai 2005 im Haus.
Erstaunlicherweise waren beide gleich stubenrein.
hier mal ein Foto aus der Zeit.



Er hat den Blödsinn nur gemacht, wenn es niemand gesehen hat.
So ist er ein ganz Anhänglicher und Liebebedürftiger.
Wenn er "traurig" ist und uns "haben" möchte, bellt er immer ganz hoch und grell und fordernd.

Er macht mit Sicherheit Theater. Bei Nicky war das auch so.Als ihre Anka gestorben ist hat sie nach zwei Wochen gejault, sodaß wir sie auch mit reinnehmen mußten.

Also denke ich, wäre es emotional am besten für ihn.

Natürlich kann man einen Hund auch in diesem Alter umerziehen. Doch erstmal geht dies nicht von heut auf morgen, dann setzt es eine liebevolle Konsequenz voraus (für die die Zeit da sein muss!!!) und von Eurer Seite Fairness und Geduld! Einfach würde es bestimmt nicht werden, Dein Mann ist die Woche über aus beruflichen Gründen nicht da. Das bedeutet, Du müsstest Dich um die Erziehung kümmern - abgesehen von den anderen alltäglichen Dingen. Kiddies und die anderen Tiere versorgen, Haushalt und die Sache mit dem "gesunde Hunde" etc. Hier bei uns möchtest Du ja auch gern sein.

Zeitmäßig sehe ich da kein Problem, bin doch eh immer da.
Nur mit der Erziehung.
"Sitz" ist eigentlich das Einzige was er kann.Und so Kleinigkeiten, wie "Aus".

Meine Hunde waren alle so - ich war immer so blöd, zu glauben, daß ein Hund aus Liebe zum Herrchen von alleine hört :autsch:
So wie Lassie im Film.

Ich hatte mir so gedacht, das er nachts z.B. einen Raum mit seinem Lager hat, in dem er nichts kaputt machen kann.
Da muß ich mir aber noch was einfallen lassen, weil der Schlaumeier nämlich Türen aufmachen kann.
Doof ist der nicht, bloß ein bisschen Trottelich.

Mit der Erziehung werde ich mich dann an euch wenden.
Und ich muß meinen inneren Schweinehund überwinden und ihm u.a. auch das an der Leine gehen beibringen.
Wir hatten in der alten Wohnung 2500 qm Garten, da hab ich mir nicht die Mühe Gemacht, mit ihm Gassi zu gehen.

Also packen wir´s an, wenn es soweit ist.
liebe Grüße Alex1
 
Hihi, schönes Bild von ihm!!!

Dann kennt er es also. Drinne zu leben, mein ich. Na okay. Was seine Flausen betrifft - ich denke das er Euch da zeigen möchte "ich habe langeweile, beschäftigt Euch mit mir". Wenn er solche Dinge nur macht, wenn Ihr es nicht mitbekommt, scheint ihm klar zu sein, was er darf und was nicht. Oder aber, er protestiert, weil Ihr weg seid und er nicht dabei sein kann. Würde ihn aber für die Nacht nicht in irgend einen Raum sperren. Würde erstmal versuchen, schöne, beschäftigungsreiche Spaziergänge mit ihm zu machen. Wenn er k.o. is und eine Aufgabe hat, mit der er ausgelastet ist und die ihm Freude macht, dürfte es mit den Flausen vorbei sein. Macht er dennoch weiter, fehlt es ihm an was anderem. Da können wir aber dann nochmal gucken, wenn es wirklich soweit kommen sollte.

Weißt Du, die Wohnung "Zottel-sicher" zu machen ist eine Möglichkeit - verhindert aber, das er lernt wo seine Grenzen sind. Aber das weißt Du sicher auch. Lass ihn (aus menschlicher Sicht) Fehler machen und korrigier ihn. Dinge, die er toll macht, belohne! Und für spezifische Fragen sind wir ja dann auch noch da. :umarm: Wenn Du jetzt schon Fragen hast, frag!
 
Marie hat schon alles gut erklärt,wie ich finde!!!
Wenn er es schon gewohnt ist auch mal in der Menschenwohnung zu Leben,dann wird es gehen.Unsinn,oder was kaputt5 machen alle Hunde mal...da muss man als Dosenöffner mit Leben!!!! :)
 
Sinaa schrieb:
Unsinn,oder was kaputt5 machen alle Hunde mal...da muss man als Dosenöffner mit Leben!!!! :)

Ach, wenn was kaputt geht ist nicht das Thema, bloß solche Sachen, die er drauf hatte:
Essen war fertg die kleineren Kinder und ich, wir hatten schon gegessen.
Als mein Großer dann aus der Schule kam, waren nur noch (erstaunlicherweise) die Nudeln da.Goulasch und soße war alles sauber augeleckt.
Na gut, für sowas kann ich mir ja nen Panzerschrank in die Küche stellen :ironie:
Aber ihr habt recht, es ist dann meine Schuld, denn ich weiß ja, wie verfressen er ist. Dummfressig eigentlich...
Na mal sehen, wie alles wird.
liebe Grüße Alex1
 
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Ach Alex, wie heißt's so schön: Probieren geht über Studieren! Und Du hast ja uns noch - wir stehen Dir gern mit Rat und wenn'S sein muss auch mit Tat zur Verfügung. Wird schon.. Außerdem machst Du's ja nicht einfach, sondern hast Dir wohlweislich Gedanken gemacht. Und das ist der 1. Schritt, gell?! :umarm:
 
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