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Prostata Hormone Kastration

Dieses Thema im Forum "Hunde-Gesundheit" wurde erstellt von Athena, 30 Juni 2005.

  1. Athena

    Athena Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juni 2005
    Beiträge:
    6
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    Hallo zusammen,
    das ist mein erster Beitrag. Ich kenne das Forum aus dem Esoterikforum.

    Es geht um unsren Hund (Boxer, Jagdhund, Labrador Mischling)
    Es kam diese Woche Blut aus seinem besten Stück. Wir waren gestern beim Tierarzt und der meinte wie vermutet, dass es eben an der Prostata liegt.
    Der Tierarzt gab ihm eine Spritze, wahrscheinlich Hormone und werde diese in einer Woche wiederholen, wenn es noch nicht besser ist und wenn das auch nichts hilft, muß er kastrieren.

    Gibt es denn Alternativen, z.B. homöopathisch?

    Ich will nicht, dass er sich durch die Hormone oder Kastration verändert. Ich will ihm irgendwie helfen, weil meine Eltern sonst einfach das, was der Tierarzt sagt machen.

    Danke für euren Rat,

    Athena
     
  2. Sinaa

    Sinaa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10 April 2005
    Beiträge:
    969
    Ort:
    Kelkheim
    Hallo Athena
    Nur keine Panik.So schlimm ist die Kastration nicht.Bei dem Hund meiner Nachbarin wars genau das selbe.Allerdings hatte der gute Blasensteine.Und die sind durch den Harnleiter raus gekommen.Und wenn se scharfe ecken hatten wurde die Haut geritzt und dadurch kam Blut mit raus!!!!Das erzeugt schmerzen!!!
    Die Blase wurde damals in der Klinik gespült und gleichzeitig wurde er Kastriert.
    War nicht gerade Billig.Alles zusammen mit Klinikaufenthalt(1Tag)hat se 600 Euro bezahlt.Aber was tut man nicht alles.....
    Rico hat sich allerrdings dadurch nicht wesentlich verändert,eigentlich überhaupt nicht.
    Wenn Du DEinem HUnd helfen willst solltest Du das machen lassen!!!!Ausserdem solltest Du Deinen TA noch auf die Blasensteine ansprechen.Oder einfach noch mal zu nem anderen gehen!!!!
     
  3. Athena

    Athena Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juni 2005
    Beiträge:
    6
    Hallo Sinaa,
    danke für deinen Zuspruch,
    bei der Operation bekommt er doch eine Vollnarkose oder?
    Er ist aber schon 10 Jahre alt...
    Ich bin besorgt, Athena
     
  4. Marie

    Marie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31 Mai 2005
    Beiträge:
    10.151
    Hallo Athena,

    vorab ein paar Fragen an Dich: wie war denn das beim Bluten? Bloß so oder beim Harn absetzen? Und was hat der Tierarzt untersucht? Hat er ein Blutbild machen lassen oder hat er speziell die Prostata untersucht? Wie lautet seine Diagnose?

    Wie Sina schon sagt, es gibt verschiedene Ursachen für solche Blutungen. Blasenteine, Nieren- und andere Harnwegserkrankungen, aber natürlich auch bei Prostata-Problemen. In der Regel handelt es sich beim letzteren um bakterielle Infektionen. Bei einer vergrößerten Prostata versucht der Tierarzt - wie bei Eurem Tier - mit Hilfe von weiblichen Sexualhormonen (Gestagen) das Problem zu beseitigen. Bei einer Nichtbesserung ist die Kastration eine recht zuverlässige Therapie, denn dadurch wird verhindert, dass es zu einer neuen Entzündung kommt oder gar zu einer bösartigen Veränderung der Prostata. Insofern kann ich Eurem Tierarzt nur zustimmen. Aber wie gesagt, es gibt verschiedene Ursachen, die vorher abgeklärt werden sollten.

    Alles Liebe Marie
     
  5. Athena

    Athena Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juni 2005
    Beiträge:
    6
    Hallo Marie,
    ein Blutbild hat er nicht gemacht. Was er genau abgetastet hat weiß ich nicht, weil mein Vater war mit ihm dort.
    Aber das Blut hat er nicht beim Harnlassen verloren sondern das ist ihm im Wohnzimmer etc. rausgetröpfelt. Zeitweise, an einem Tag schon, an einem anderen nicht mehr.
    Er winselt aber gar nicht, obwohl er das sonst bei jeder Kleinigkeit tut, also weh tut ihm das nicht.
    Ich habe einfach Angst, dass die ihm seine Dinger abschneiden, obwohl es gar nicht nötig ist.

    Also gibt es nichts homöopathisches?
    Athena
     
  6. Marie

    Marie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31 Mai 2005
    Beiträge:
    10.151
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    Liebe Athena, wenn Du so unsicher wegen einer Kastration oder der Diagnose bist, erkundige Dich doch nochmal bei Eurem Tierarzt. Er wird Dir sicherlich das für und wider erklären. Der Eingriff ansich ist nichts schlimmes. Ich würde allerdings vorher nochmal abklären, ob Dein Hund Narkosefähig ist. Meist wird dies anhand einer Blutuntersuchung und dem allgemeinen Gesundheitszustand gecheckt.

    Was die Homöopathie betrifft: Es kommt darauf an, wie der Schweregrad der Erkrankung ist. Infektionen der Prostata können für einen Hund lebensbedrohlich werden, deshalb ist es wirklich wichtig, die genaue Diagnose zu stellen/zu kennen. Bei älteren Rüden ist es nicht selten, das sie eine altersbedingte, gutartige Drüsenvergrößerung haben. Was man letztendlich mit homöopathischen Mitteln behandeln möchte, muss man für sich selbst entscheiden und abwägen, was in diesem Moment für das Tier "besser" ist. Ich kann Dir leider kein homöopatisches Mittel empfehlen -bin kein Tierarzt- aber solltest Du Dich für Alternativmedizin interessieren, wäre ein Tierheilpraktiker oder ein Tierhomöopath in Deiner Region der beste Ansprechpartner.

    Alles Liebe Marie
     
  7. Athena

    Athena Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juni 2005
    Beiträge:
    6
    Vielen Dank an euch alle!!!

    Ich muß mich wohl auf den Tierarzt verlassen, weil er einfach aus unsrem kleinen Ort ist und mein Vater wegen meinen Spinnereien bestimmt nicht zu einem anderen geht. Der Tierarzt hat auch eine junge Tierärztin in der Praxis, zusammen werden sie wohl das richtige entscheiden. Ich habe nur generell nicht viel Vertrauen zu Ärzten...

    Mein kleines Püppelchen war auch immer gesund und jetzt fangen die kleinen Wehwechen an - das ist schon ein Schock.

    Athena
     
  8. Marie

    Marie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31 Mai 2005
    Beiträge:
    10.151
    Wenn die Diagnose Hand und Fuß hat und Euch Euer Tierarzt genügend und ausführlich aufgeklärt/beraten hat, dann würde ich ihm ruhig vertrauen. Erstmal kosten andere Meinungen auch Geld und die Gefahr darin besteht, dass mehrere unterschiedliche Sachen dabei rauskommen können... "Viele Köche verderben den Brei." Oder es kommt eben dieselbe Diagnose dabei heraus.

    Ein gesundes Misstrauen gegenüber Ärzten ist grundsätzlich nicht verkehrt. Bei mir haperts immer dann, wenn (Tier)Ärzte mögliche Diagnosen stellen, mit Medikamenten "rumexpimentieren" und dann genauere Untersuchungen vornehmen, wenn nix anschlägt. In meinen Augen vergeudete Zeit, teuer für den Tierhalter und bloß ein rumdoktern.

    Alles Liebe Marie

    P.S. Berichte dann doch nochmal, wenn Du magst.
     
  9. Athena

    Athena Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juni 2005
    Beiträge:
    6
    Hallo,

    also mein Hund hat seit der Spritze nicht mehr geblutet.
    Der Tierarzt hat auch gemeint, dass es nach der Spritze gut sein sollte.
    Vielleicht war die Prostata nur angeschwollen und ist wieder zurück gegangen.

    Ihr denkt wohl, dass das wieder kommt und jedes Mal schlimmer wird?

    Ich bin jetzt mal froh, dass da nichts mehr tröpfelt.

    Athena
     
  10. Marie

    Marie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31 Mai 2005
    Beiträge:
    10.151
    Nein, muss nicht sein und ob es bei jedem Mal schlimmer sein würde, kann ich Dir nicht sagen. Ist doch schön, wenn die Spritze geholfen hat! Solange das so bleibt würde ich mir auch keine Gedanken machen.

    Alles Liebe Marie
     
  11. Athena

    Athena Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juni 2005
    Beiträge:
    6
    es ist wieder gut

    seit der Spritze damals ist alles wieder in Ordnung.

    Athena
     

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