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Border Collies, ich versteh es nicht

hallo Sabine und Flocki

Es wurde ja einigemale hier erwähnt, das für den Border das optimale
Leben, das mit den Schafen ist.
Aber ich denke, das er bei genug Zuwendung, Wissen um ihn und
viel Engagement auch ein glückliches Leben ohne Schafe führen kann.

Dazu muss er eine Aufgabe haben, die ihm Spass macht, und wo er
täglich gefordert wird.
@Sabine, die von dir erwähnte Organisation setzt sich für den Erhalt
dieser Rasse mit all seinen Fähigkeiten als Hütehund ein.
Das finde ich auch super, das dies erhalten bleibt, und kein Hund aus
diesen Züchterkreisen in andere Hände kommt.

Vielleicht können wir dieses Thema ja mal weiterdikutieren, ob er denn
nun mit anderen Zielen ein glückliches Leben führen kann?

Viele Grüße
Ralf
 
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hey ralf,

na dann mal zu deinem Ansatzpunkt;):

da ich ja schon immer einen border collie wollte hab ich mich in den letzten monaten mal intensiv mit dem thema beschäftigt und bin gerade darauf sehr oft gestoßen. war auf nem trial und hab mich mit zig border haltern unterhalten und bin letztendlich zu dem schluß gekommen mir (noch) keinen border anzuschaffen. denn so wie ich sie kennengelernt hab, selbst wenn man sie gut beschäftigt etc gibt es für manche exemplare dieser rasse keine alternative zum hüten. es gibt welche die auch so glücklich werden können (hab sogar einen aus ner arbeitslinie kennengelernt, der gar kein interesse an schafen zeigte, obwohl er hüten sollte), aber andere können es nicht.... ich weiß nicht woran es genau liegt ob es auch ohne geht oder nicht. das scheint wohl einfach "glückssache" zu sein.

auf dem trial waren natürlich alle dafür, dass borders ausschließlich an schafen gehalten werden, jedoch scheint es auch hütehunde zu geben die dies nicht brauchen. so hatte eine der "schäferinnen" einen border und einen australian shepherd. sie sagte zu mir, dass ein border collie meist zwingend hüten müsste, ein australian shepherd dagegen könnte auch mit anderen aufgaben ausgelastet werden (obwohl die intelligenz und aktivität bei beiden hunderassen ähnlich ist).

was border sehr speziell macht ist einmal das "starren", dass sie nutzen um den schafen angst zu machen. aber vor allem auch ihre hyperaktivität. sie können stunden rennen ohne ausgelastet zu sein, was sie brauchen ist vor allem der Wechsel zwischen ruhen in höchster konzentration und losrennen und dann plötzlich wieder ruhen... mir persönlich fällt keine alternative arbeit ein, bei der die hunde dies tun müssten. vielleicht ist das der grund, dass viele border collies, die nicht hüten "austicken".

lG
 
hallo silver

Ganz sicher gibt es individuelle Unterschiede im Trieb und den Fähigkeiten.
Und es fällt mir so schwer zu diesem Thema eine andere Ansicht zu
vertreten, weil ich möchte, das sie ihr optimales Leben finden.

Deshalb wollte ich es mal zur Diskussion stellen.

Hoffe, das einige Border- Halter mehr zu diesem Thema schreiben.

Viele Grüße
Ralf
 
Ich denke dass man die meisten Border Collies keinen Ersatz zum Hüten geben kann. Ich bin zwar der Meinung, dass sie nicht täglich viele Stunden hüten müssen, wenn man noch andere Sachen mit ihnen macht, aber sie sollten wenigstens regelmäßig die Möglichkeit haben zu hüten.

Ich merke ja jetzt schon an meinem Border, der gerade erst 5 Monate ist, dass ihm zwei-drei Stunden Kopfarbeit + noch Spatzieren gehen einfach nicht reicht.
Daher werde ich mit ihm auch sobald er etwas älter ist Hüteseminare belegen und öfter mit ihm an Schafen trainieren. Mein größter Wunsch ist mit ihm mal an einem Trail teil zu nehmen.
Also ich mein ich kenn ja jetzt nicht jeden Einzelfall, aber ich denke sie müssen nicht ausschließlich Hüten, aber ganz ohne Hüten ist auch schwer, denke ich.
 
Original von Flocki
Ich bin zwar der Meinung, dass sie nicht täglich viele Stunden hüten müssen, wenn man noch andere Sachen mit ihnen macht,

ich denke mal mehrere stunden "aktiv" hüten (wie man es als hobby-border-halter so macht) ist wohl eh zu anstrengend für den hund. aber ich schätze mal das war eh nur so geschrieben;)
eine bekannte von mir hat 5 schafe und hütet 15-20 min am tag mit ihrem border. was diesen für den ganzen tag auslastet; danach ist er ko :D

amos ist jetzt fast 2 jahre und hütet nicht. die besitzerin hat es nur mal im urlaub ausprobiert. sie meint aber amos würde in der wohnung oft traurig aussehen. da border ja meist keine schmuser sind wirkt das vielleicht nur so, aber wer weiß, eventuell fehlt ihm ja doch was....
 
Ich finde manchmal das nen BoderCollie garkein Hund ist sondern... Naja halt eben ein BorderCollie!

Klar kann man en extremen Hütetrieb von dem abzüchten... geht ja mittlerweile mit fast allem, aber wennd er weg ist ist auch ein Teil der Intelligenz mit weg!


es gibt welche die auch so glücklich werden können (hab sogar einen aus ner arbeitslinie kennengelernt, der gar kein interesse an schafen zeigte, obwohl er hüten sollte), aber andere können es nicht.... ich weiß nicht woran es genau liegt ob es auch ohne geht oder nicht. das scheint wohl einfach "glückssache" zu sein

Und wenn ich das höre "Manche Borders müssen ja garnicht hüten, sondern können auch so ausgelastet werden" könnt ich kotzen! Vor der Anschaffung eines Hundes weiß man NIE wie das Tier sich entwickelt, was es für Vorlieben hat, wie intelligent es ist etc etc etc... Also muss man oder zumindest sollte man, vom Extremfall ausgehen, welches meinetwegen ein komplett arbeitswütiger Hund ist!
Wenn man soeinen Hund nicht halten kann wegen Platzmangel oder sonst was, sollte man sich entweder für eine andere Rasse entscheiden oder für einen hund ausm Tierheim der etwas älter ist und von dem man dann schon weiß was der so für Macken hat!

Du kannst doch nicht von deinem Glück ausgehen dass du genau den Hund erwischst der gerade nicht hüten muss! Das ist unverantwortlich! Bleib lieber von vornherein bei nem Australian Shepard... Die ham zwar andre Macken (ich kenne einen Aus.Shep. ohne dass ich wusste dass das einer ist bis vor kurzem) aber sind immerhin leichter zu halten! Wobei man von dem Shep. den cih kenne jetzt nicht behaupten kannd ass dr kein Interesse am hüten zeigt! Er kann es nicht, aber er versuchts! Und die Besitzerin hat früher mit dem Agility gemacht um den auszulasten!


@Silver: Deutsche Schäfer sind auch Hütehunde gewesen, aber die sind vom Kopf her ganz anders veranlagt als nen Border! Klar kan man auch einen Hütehund als Familienhund nehmen oder einen Pudel zum Kampfhund dressieren oder meinetwegen nen Chihuahua als Wachhund benutzen... Aber das ist nicht gerade das, was den Hunden dann gefällt bzw das wofür die Hunde geeignet sind...
(Nein damit will ich jetzt nicht sagen dass ein "Kampfhund" nur glücklich ist wenn er andre Hunde totbeisst, nur um das von vornherein klarzustellen)
 
Original von Karuh
Das ist unverantwortlich!
ich finde es sehr schade, dass du mich hier als unverantwortlich bezeichnest, obwohl ich schon mehrmals betont hab, dass ich mit dem border collie die gleiche meinung hab wie du und mir deshalb nie einen anschaffen würde, wenn ich nicht mit ihm hüten könnte!

Bleib lieber von vornherein bei nem Australian Shepard... Die ham zwar andre Macken (ich kenne einen Aus.Shep. ohne dass ich wusste dass das einer ist bis vor kurzem) aber sind immerhin leichter zu halten! Wobei man von dem Shep. den cih kenne jetzt nicht behaupten kannd ass dr kein Interesse am hüten zeigt!
also die australians die ich kenn haben keine macke (oder nicht mehr oder weniger als andere hunde *g*), sofern es welche sind die richtig ausgelastet werden. Ob sie leichter zu halten sind lass ich mal so dahin gestellt, aber sie haben weder das starren, noch das hyperaktive eines borders. (dafür hab ich jetzt oft gehört, dass man mit denen manchmal probs hat das bellen in den griff zu bekommen und das sie nicht ganz so leicht erziehbar sind wie border)
Ausnahmen mit "macken" gibt es, denk ich, in jeder Rasse. kenne zum beispiel einen aggressiven golden retriever.


@Silver: Deutsche Schäfer sind auch Hütehunde gewesen, aber die sind vom Kopf her ganz anders veranlagt als nen Border! Klar kan man auch einen Hütehund als Familienhund nehmen oder einen Pudel zum Kampfhund dressieren oder meinetwegen nen Chihuahua als Wachhund benutzen... Aber das ist nicht gerade das, was den Hunden dann gefällt bzw das wofür die Hunde geeignet sind...

ok das ein border ganz speziell ist, ist denk ich jetzt rausgekommen*g*
aber du hattest mal vorher hier im thread geschrieben, dass hütehunde allgemein nicht als familienhunde geeignet sind und mich würde interessieren, warum du so denkst (vielleicht hast du ja argumente die mich überzeugen können;) ). denn mir sind nur sehr wenige rassen bekannt, die ursprünglich als haushunde gezüchtet wurden, also 99% der familienhunde heute hatten eine andere aufgabe. Also wieso sind diese Hunde mehr als Familienhunde geeignet als hütehunde?

lG
 
Hey Leute, kein Streit ^^.

Vieleicht gibt es mitlerweile Borders, die kein interesse am Hüten haben und auch so glücklich werden können, aber ich denke, so einen zu finden ist keine Glückssache, sondern eher eine Pechsache. Denn an solchen Hunden sieht man schon die Auswirkung der Züchterei für Shows und nach Aussehen und zum Familienhund und so.

Wenn ich einen Border sehe, den man auch ohne Hüten glücklich machen kann und der kein interesse daran zeigt, würde ich eher heulen, als mich zu freuen.
Weil gerade das ist es doch, was den Border aus macht. Wenn man einen Familienhund haben will oder sowas, dann soll man sich keinen Border anschaffen, den sollte man sich nur anschaffen, wenn man wirklich interesse am Hüten hat.
Wemm man wirklich ein Liebhaber dieser Rasse ist, sollte man sich keinen anschaffen, solang man nicht die möglichkeit hat zu hüten.
Es gibt soooooo viele tausende Hunderassen, die bestens als Familien oder Begleithunde oder was weiß ich was geeignet sind, aber die eigenschaften wie der Border, hat nur dieser eine. Also warum lässt man dem einen nicht diese wunderbaren eigenschaften und überlässt die Rasse den jenigen, die sich und den Hund mit Hüten beschäftigen und schafft sich einen anderen Hund an, anstatt den Border auch noch zu einer Rasse mit ganz "normalen" eigenschaften unter tausenden zu züchten.

Ich finde es einfach tragisch, wenn man immer mehr Borders finde, die nicht hüten möchten, oder so.
Denn zumindest für mich gibt es nichts schöneres, als meine kleine zu sehen, wie sie am Tor zur schafswiese steht und versucht sich irgendwie durch den schafsdraht zu quetschen, bis ich sie endlich auf die wiese lasse. Ich war heute mit ihr wieder bei den Schafen, und man sieht es ihr an, dass es für sie nichts schöneres gibt, und ich finde das sollte man dieser Rasse auch lassen, denn es gibt nur die eine mit diesen eigenschaften, aber tausend andere mit besten vorraussetzungen für einen Familienhund, also warum lecken sich grade alle leute das Maul nach einem Border, wenn sie sich doch genauso gut enen Labrador, Golden retriever oder sonst was anschaffen könnnen.
 
hallo

Zum Thema Border habe ich ja schon meine Meinung geschrieben.

Möchte nur auf folgendes Zitat schreiben von Karuh.

@Silver: Deutsche Schäfer sind auch Hütehunde gewesen, aber die sind vom Kopf her ganz anders veranlagt als nen Border!

Sie stammen zwar aus der Linie der Hütehunde, hab nie einen Hinweis darauf gefunden, das sie auch als Hütehunde eingesetzt wurden, sondern mit dem Ziel eines Gebrauchshundes.
Viele Grüße
Ralf
 
Original von Flocki
Hey Leute, kein Streit
hoffe nicht, dass das so rüber kam, als ob ich streit suche! habe meinen letzten post extra von jemand anderem vorher durchlesen lassen, um die bestätigung zu bekommen, dass sich damit keiner angegriffen fühlen könnte;)
naja, aber zum thema:

will erstmal klar stellen, dass ich auch die meinung vertrete, dass ein border collie ans schaf gehört! aber hier vielleicht ein paar argumente (die nicht zwingend meine meinung sind!!!) einfach nur zum vielleicht drüber nachdenken:

warum will ein "nicht-schäfer" einen border:
- sie sind sehr hübsch/elegant
- sie sind sehr intelligent/lernen wahnsinnig schnell
- sie bauen meist eine starke bindung zum herrchen auf

ausserdem wär es interessant zu erfahren wer welche rassen als familienhunde sieht. und warum durfte man einen golden retriever oder labrador retriever (die denk ich mal von den meisten als familienhunde erkannt werden) zum familienhund "umgezüchtet" werden? schließlich hatte diese rassen auch ihre eigenschaften die sie ganz speziell ausmachten und sie wurden ursprünglich nicht für die familie gezüchtet.
wär schön auch eure Meinung dazu zu hören=)

lG
 
hallo silver

Es gibt ganz sicher Exemplare des Borders deren Hütetrieb halt nicht
so dominant ausgeprägt ist, und das gibt es auch bei gezielter Zucht,
die sich für ein Landleben mit einem verantwortungsvollen Herrchen
eignen.
Nur, da müsste man als Liebhaber dieser Rasse dann gezielt nach suchen
und ich denke, das ginge nur über verantwortungsbewusste Züchter.

Der Retriever ist leider das Schicksal eines Modehundes, und über die
Schiene geht sehr viel verloren.
Der Collie ist ganz gewiss ein Beispiel eines guten Familienhundes, und
darunter fallen so viele Rassen.

Viele grüße
Ralf
 
Also ich finde es nicht nur beim Border scheiße, sondern generell blöd, dass den Hunden ihre einzigartigen Eigenschaften abgezüchtet wurden.

Nur leider ist es beim Golden Retriever oder Labrador schon geschehen, da sie die Zeit als Modehund schon hinter sich haben (oder immer noch drin stecken). Doch da finde ich es genau so blöd. Aber der Border hat nun mal noch seine einzigartigen Eigenschaften und hier ist es noch nicht zu spät um diese zu kämpfen und diese zu bewahren. Es ist doch nur blöd, wenn man die Hunde alle gleich züchtet.

Ich mein, es spricht nichts dagegen, dass ich ein Nicht-schäfer einen Border anschafft, aber nur, wenn er ihm auch die Gelegenheit bieten kann seinen Hütetrieb aus zu leben, sprich mit Schafen zu arbeiten. Dafür muss man nicht unbedingt eine riesen schafherde besitzen, jedoch sollte man sienem Hund eben die möglichkeit regelmäßig bieten.

Wenn ein jemand mir mit diesen Argumenten ankäm (ohne die möglichkeit fürs HÜten zu haben), würde ich einfach nur sagen: Soll ein Hund sein ganzen Leben unglücklich werden, nur damit dieser jemand bekommt was er will, mit einem anderen Hund könnte er sicherlich genau so glücklich werden.

ich denke man sollte generell immer ganz genau überlegen, bevor man sich ein Tier anschafft, ob es auch ein wirklich glückliches Leben führen kann, und da sollte man sich komplett nach dem Charakter des Tieres richten und nicht nur weil es gut aussieht oder sonst was hat. Denn für den Menschen sind es vieleicht nur ein paar Jahre seines Lebens, die er mit diesem Tier verbringt, für das Tier ist es aber sein ganzes und einziges Leben, dass es mit dem Menschen verbringt und so entweder Glücklich oder unglücklich ist.
Man sagt immer so, ach es gibt doch noch tausend andere, bei denen es vieleicht anders ist, für den menschen gibt es vieleicht noch tausend andere Tierleben, das das Tier selbst hat nur dieses eine Leben, das vom menschen bestimmt wird. darüber sollte man sich im klaren sein.
 
Hallo zusammen,
ich bin zufällig auf euer Forum gestoßen , ich selbst habe mir vor ca. 2 Monaten eine Borderhündin geholt.
Vorher habe ich mich über die Rasse genauestens informiert und mich auch mit verschiedenen Hundetrainern unterhalten (von wegen Beschäftigung und Ausbildung des Hundes) Da ich selbst in einem großen Haus mit Garten wohne , war das Thema genug Platz für die meisten gleich erledigt, Zitat: " solange sie nen schönen großen Garten haben ist das kein Problem " , da ich sebst keine Schafe habe und auch nicht wirklich Leute mit Schafen kenne , rieten mir alle zu Agility. Soweit so gut, dachte ich.... Cassy , so heißt meine Kleine ist max 4 Stunden alleine und geht regelmäßig in die Welpenprägung. Sie ist jetzt 4 Monate alt und zeigt ein sehr ausgeprägtes Hüteverhalten ( sie treibt die anderen Welpen der Gruppe zusammen). Ich könnte nicht behaupten das die viel anstellt ( kaputt macht) oder agressiv wird, im gegenteil, da ich viel mit ihr übe was die " normale Erziehung" betrifft, ist sie sehr ausgeglichen und mit viel spass dabei, doch immer wenn sich ihr die Möglichkeit bietet versucht sie zu hüten.... Ich bin jetzt auf der suche nach einem guten Hundeausbilder für Hütehunde und habe bereits mir einigen Schafzüchtern in meiner Nähe gesprochen , welche (Gott sei dank!) meine Kleine gerne bei ihnen hüten lassen würden und , wenn sie die Ausbildung abgeschlossen hat, sie auch gerne einsetzen wollen um ihre Tiere auf die verschiedenen weiden zu treiben.
Leider muß ich sagen das ,trotzdessen das ich mich intensiv informiert habe, ich trotzden viele falsche oder auch unzureichende Infos bekommen habe, man kann einem Hund das Hüten nicht "abgewöhnen" ohne ihm (leider oft unwissentlich) massiven psychischen Schaden zuzufügen, der sich oft im Nachhinein in Verhaltensauffälligkeiten äußert. Ich hoffe ich kann meiner Hündin genug Möglichkeiten bieten ihren Instinkten zu folgen, sie wieder abzugeben steht für mich auf keinen Fall zur Debatte, ich stelle mich nun halt auf viel Arbeit ein und hoffe das Beste.

Viele Grüße

Bilu
 
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Hallo Flocki !!!
Hab mich jetzt hier mal durchgelesen und muss gestehen, dass mich diese Diskussion sehr gefesselt hat.
Zuerst mal: Ich mag BorderCollies sehr, würde mir aber niemals einen anschaffen, da ich so einem Hund nie die Möglichkeit bieten könnte, seinen wundervollen Hüteinstinkt ausleben zu können !!!!
Da whier aber schon ausgiebig vom "Modehund" gesprochen wurde, möchte ich jetzt noch was anderes zur Sprache bringen: und zwar diese sinnlosen Kreuzungen von Bordern mit irgendwelchen anderen Rassen !!! :evil: :evil: :evil:
Ich selbst bin Leidtragende einer solchen unverandwortlichen "Mischung"... mein Jamie ist ein Jack Russel - BorderCollie - Mix 8o 8o 8o Bevor einer meckert( ;)): ich hab das nicht zu verantworten, sondern nur einen Welpen vor dem Schicksal bewahrt, ersäuft zu werden... Aber das ist eine andere Geschichte.
Wie bitte kann man es zulassen, einen aktiven Hütehund mit einem Jagdhund zu paaren ???????? :b56: Dazu kommt noch, dass Jamie fast schneeweiss ist - und taub...
Es ist einfach eine Schweinerei, einem Tier so etwas anzutun !!! Hier wurden 2 so unterschiedliche Instinkte miteinander vermischt - das kann doch nur zur Katastrophe führen, werdet ihr denken !!! In gewissen Maße stimmt das auch: Jamie ist schon immer schwierig gewesen - aber zum Glück kein Beißer. Er ist super lernwillig (wie der Border) und dabei so stur wie der Jack Russel ?( Manchmal bin ich echt der Meinung, man kann den Kampf der Instinkte in seinem Gesicht ablesen: Wenn man ihm ein Kommando gibt, kann man seinen Augen ansehen:"Ich kann das (das ist der Border) - aber ich will jetzt nicht *bääääh* (der verd... Jack Russel) :D
Ich liebe Jamie und würde ihn für kein Geld der Welt hergeben - aber der Alltag mit so einem Hund ist schon nicht leicht...
Und ich finde, der Typ, der das zugelassen hat, der sollte nie wieder Hunde halten dürfen (ist vielleicht krass, aber meine Meinung =))
 
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