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Einfach nur schlimm....

Sinaa

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10 April 2005
Beiträge
969
Ort
Kelkheim
Thema: tiere in new orleans
Datum: 07.09.2005 22:44:22 Westeuropäische Normalzeit
Von: intra_de@gmx.de

frisch aus dem Usenet:

http://www.thepetitionsite.com/takeaction/840979272

Ray Nagin, der Bürgermeister von New Orleans, hat eine Zwangsevakuierung der Stadt angeordnet. Dies bedeutet, dass die Menschen ihre Haustiere zurück lassen müssen, um die sie sich weiter kümmern wollten. Oft sind sie das letzte was den Menschen geblieben ist.

Es sind zwar Tierschutzorganisationen vor Ort, aber zurückgelassenen Tiere verhungern und verdursten in Wohnungen und Garagen, weil die Menschen dachten, sie sind in ein paar Tagen wieder zurück.

Vor ca. 18 Stunden ist eine Petiton ins Leben gerufen worden, zur Rettung der Tiere in "NOLA". Die angestrebte Zahl von 1.000 Unterschriften ist bereits deutlich überschritte, momentan sind es über 3000. Fast im Minutentakt gehen neue Unterschriften ein.

Der Sinn der Petition:

"To insure that all animals are included in the evacuations occuring as a result of the Emergency Order issued on Tuesday, September 6, in the aftermath of Hurricane Katrina and that those animals are provided adequate supplies and shelter until they are reunited with their owners or adopted."

Bitte tragt Euch ein und gebt den folgenden Link weiter, das wenigste was getan werden kann.
 
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Danke Sina für den Link! Ich hoffe sehr, das etwas erreicht wird! Furchtbar wenn die Tiere sterben müssten!
 
Das ist ganz bestimmt schlimm.... aber, meinst Du nicht, dass jetzt erstmal den Menschen geholfen werden muß? Und das der Staat momentan ein bißchen überfordert ist??? Egal welche Politik Mr. Bush macht. Die stecken mitten in einer Tragödie.

Noch müssen 20.000 Tote geborgen werden. Mh.

Die Tierschutzvereine in Amyland werden mit Sicherheit mobil machen und ein paar Tierleben retten.

July
 
Ich finde jedes Individuum hat ein Recht auf Leben! Der Mensch ist nicht das wichtigste hier auf der Welt - er glaubt das allerdings...
 
Marie - ich bin auch der Meinung, dass jedes Individuum ein Recht auf Leben hat - allerdings mache ich, grade bei solchen Katastrophen, noch Unterscheidungen zwischen Mensch und Tier - da die Amis nicht mal in der Lage sind, die Menschen, insbesondere Kinder, alte Leute, Behinderte, Kranke zu retten, denke ich im Moment vor Allem an die - und erst in zweiter Linie an die Tiere - was der Bürgermeister Ray Nagin bis jetzt geschafft hat, ist enorm, wenn man bedenkt, wie wenig Hilfe er bekommt und wie schwer er um jedes bisschen Staats-Hilfe betteln muss - dass er da jetzt nicht die Zeit und die Kraft dazu hat, sich auch um die Tiere zu kümmern, verstehe ich voll und ganz - ich kann diese Petition deshalb auch nicht unterschreiben, auch wenn mir die Tiere leid tun
 
Ok, ich sehe ein das der Bürgermeister sich nicht um alles kümmern kann. Dennoch sollte er die Leute, die ihre Tiere holen möchten, nicht davon abhalten. Jeder sollte selbst entscheiden können.

Ich persönlich würde Debbie in jeglicher Situation versuchen zu helfen und ehrlich: es is mir egal wenn ich dabei drauf gehen würde. Niemals würde ich versuchen nur meine Haut zu retten!
 
Die Vorstellung alleine was da abgeht ist doch schon echt Brutal!!!
Die Leute sollen Ihre Häuser verlassen und die Tiere die sie schon oftmals ein Leben lang haben dem sicheren Tod überlassen!!!Und wenn nicht,werden sie noch mit Waffengewalt gezwungen!!!!
Wer bringt denn sowas übers Herz.Da verstehe ich das viele sagen "dann bleib ich eben hier"!!!Würde ich genauso machen!!!Gerade gestern abend war wieder ein Mann in den Nachrichten der so wegen seinem Hund geweint hat!
Das kann man doch verstehen,oder etwa nicht???
 
marie4 schrieb:
Ok, ich sehe ein das der Bürgermeister sich nicht um alles kümmern kann. Dennoch sollte er die Leute, die ihre Tiere holen möchten, nicht davon abhalten. Jeder sollte selbst entscheiden können.

Ich persönlich würde Debbie in jeglicher Situation versuchen zu helfen und ehrlich: es is mir egal wenn ich dabei drauf gehen würde. Niemals würde ich versuchen nur meine Haut zu retten!

a_dito.gif
ich würde meine fünf katzen ebenfalls alle mitnehmen wollen, koste es was es wolle!! :wut1: :teufel2:
 
Ja Sina, ich kann es sehr gut nachvollziehen!

Man kann es mit Sicherheit nicht vergleichen, aber als wir Debbie letztes Jahr in der Klinik lassen mussten, musste ich hören wie sie furchtbar gejault hat! Es war so schrecklich sie allein zu lassen, es zerriss mir echt das Herz, obwohl ich wusste, das wir sie bald wieder in die Arme schließen können. Hab geheult wie sonst was. Und jetzt die Vorstellung, das eigene Tier vielleicht für immer zurück zu lassen??? Nee, nie im Leben. Dann müsste man mich echt erschießen!

Träume öfters nachts von solchen Situationen, das ich meinen kleinen Schatz retten muss und wache Schweißgebadet auf, weil ich es nicht geschafft hab... Bin froh, das es nur Träume sind..
 
dass Ihr selber Euer eigenes Leben opfern würdet, um Eure Tiere zu retten finde ich ja o.k. - würde ich für meine vermutlich auch tun - aber der Bürgermeister darf das nun mal nicht - er musste die Entscheidung fällen, dass zwangsevakuiert wird - immerhin gibt's da weder Wasser noch Lebensmittel noch Strom oder sonst was - und es sind bereits Seuchen unterwegs - er gefährdet also die gesamte Bevölkerung, wenn er einzelnen erlaubt, in ihren Häusern zu bleiben
 
Ja, es ist ein Thema wo man wirklich unterschiedlicher Meinung ist. Ich verstehe Dich auch. Aber ich seh's - ich weiß nicht, wie man das nennen kann.. Der Mensch meinte, er könne über alles und jeden verfügen. Gegen Naturgewalten ist er jedoch machtlos und darüber "freu" ich mich. Die Natur wird sich rächen und das bekommt der Mensch zu spüren. Die Katastrophen nehmen überall zu. Sei es Tsunamie oder Katrina...

Vielleicht mögt Ihr ja jetzt ein anderes Bild von mir bekommen und enttäuscht sein, aber (und mir ist bewusst, das auch ich darunter falle) dem Menschen müssen eindeutig mal die Grenzen gezeigt werden!
 
Hallo,

gute Diskussion hier:
ich selbst würde auch mein Leben riskieren um ein Tier zu retten, allerdings wenn es um meine Kinder geht: Kinder zuerst.

In N.O. ist es ein Ausnahmezustand, bin mir sicher, dass niemand mehr weiß dort was jetzt wichtiger wäre oder zuerst gemacht werden sollte.
Es ist sicherlich das pure Chaos, wo keiner weder die Menschen noch die Tiere ungeschoren davonkommen.

Ich finde es prinzipiell gut, dass es Organisationen gibt, die sich um die Tiere ALLEIN kümmern - Warum? Nun Menschen können sich in den meisten Fällen oft gut selbst helfen (sofern sie nicht Kinder, ältere Menschen, behinder oder schwer verletzt sind).
Tiere sind immer auf den Menschen angewiesen, jemanden der ihnen hilft in ihrer misslichen Lage (okay: Kinder und alte, kranke Menschen auch).

lg
Tanja u Bande
 
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"Dass mir mein Tier das Liebste ist, sagst Du, oh Mensch, sei Sünde. Mein Tier ist mir im Sturm noch treu, der Mensch nicht mal im Winde." - Franz von Assisi


"Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen sollen, allemal, wenn es vonnöten ist. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz." - Franz von Assisi


"Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an." - Albert Schweitzer
 
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