hexchen´s symptome...

Knusperhexe

Sehr aktives Mitglied
Registriert
4 Januar 2006
Beiträge
1.702
Ort
Lassee, Niederösterreich
also, heut will ich euch mal von meinem 11-jährigen hexchen berichten.

sie war ein schönes schlankes katzi bis zu ihrer kastration. dann ging sie auf wie eine flunder und war ca. 9 1/2 jahre lang dick, um nicht zu sagen kugelrund - mehr breit als lang. und auch oft grantig und bös. in dieser zeit nutzte sie ihren freigang nur sehr eingeschränkt. sie konnte sich nicht mehr ordentlich putzen durch ihre körperfülle, wir mussten wöchentlich hintern waschen in der badewanne, weil sie ständig verklebt war. auch das fell war dementsprechend verknotet und stumpf. die blutuntersuchungen beim TA waren aber trotzdem mehr oder weniger in ordnung.
durchfall hatte sie immer wieder mal ab und an, da wir sie leider in jungen jahren mit "billigtrockenfutter" verpfuscht haben. will heissen, sie kriegte immer royal canin (nassfutter schaute sie nicht an), dann ging uns mal das TROFU aus, fressnapf nicht in greifnähe, tierarzt nicht da, also kaufte ich "ausnahmsweise" hofer-trockenfutter. nach einer schlimmen reaktion (brech-durchfall in seiner ausgeprägtesten form) kriegten wir das zwar medikamentös halbwegs in den griff, aber der durchfall kam immer wieder mal durch.

vor ca. 6 monaten begann sie massiv abzunehmen, und geniesst ihren freigang. sie jagt sogar mäuse und frisst diese mit begeisterung und geht durch ihre fischfang-versuche in unserem see schon mal ab und an baden. sie kann sich auch wieder richtig putzen, ihr fell glänzt, popo-baden nicht mehr nötig. ausserdem verschlingt sie massen an nassfutter und trockenfutter und trinkt viel (obwohl: getrunken hat sie IMMER schon viel). sie ist ausgeglichen und im vergleich zu früher fast ein fröhliches katzi - kaum mehr grantig.

nun hat sie aber seit ca. 2 wochen durchfall und kotzt auch schon mal weisse, schleimige flüssigkeit. nix wie ab zum TA, im moment versuchen wir das medikamentös in den griff zu kriegen. der TA hat sie gesehen und gemeint, normal ist das nicht, dass sie so stark abgenommen hat und wenn sie wieder ganz durchfall-gesundet ist, werden wir auf jeden fall eine blutuntersuchung machen. vorher hats nicht viel sinn - wegen der entzündung, die verfälscht das blutbild.

nun hab ich mich so durchs www gelesen und hab nun den schweren verdacht (aufgrund der symptome - wie oben beschrieben), dass mein hexchen zuckerkrank ist.

was meint ihr dazu? oder vermutet ihr was anderes?

kann man zuckerkrankheit bei katzen in den griff kriegen? oder sinkt hier die lebenserwartung rapide?

soooooo, jetzt is das ein mega-langes-posting geworden *sorry*

für eure tipps dankbar sind uli & das liederliche kleeblatt
 
Werbung:

Guinevere

Sehr aktives Mitglied
Registriert
20 Juli 2005
Beiträge
2.955
Ort
Klagenfurt
soweit ich weiß, kriegt man die Zuckerkrankheit bei Katzen, wie auch beim Menschen, sehr gut in den Griff. Lass dich da einfach mal von deinem TA beraten. Ich würd sagen, wart mal die Blutergebnisse ab, mach dir vorher keine allzugroßen Sorgen. Lass auch mal die Nieren checken, viele ältere Katzen haben eine chronische Niereninsuffizienz.

Aber wie gesagt, nicht vorher schon fertig machen. Erst mal abwarten, was der Bluttest sagt.

lg Guin
 

Molissima

Sehr aktives Mitglied
Registriert
31 Oktober 2004
Beiträge
353
Ort
Nahe Graz
ich hab zwar keine erfahrung mit zuckererkrankung bei katzen aber ich denke wenn sie sich wohlfühlt ihr leben geniesst (mit fisch und mausfang) kann es nichts schlimmes sein. bei unserem kater merk ich nur dass er im winter dick und fett ist (wir sagen er lauft nicht den berg runter sondern er kugelt) und im frühjahr/ sommer ist der so dünn.
unsere miezen trinken auch total viel bekommen meist das trofu vom lidl das sie aber sehr gut vertragen
lg tina
 

Flauschfussel

Sehr aktives Mitglied
Registriert
2 Mai 2005
Beiträge
8.326
Ort
Siegen
Unser Phinchen hatte Diabetes-sie hatte ständig schlimmen Durchfall und trank Unmengen.
Zuerst einmal wurde immer der Durchfall behandelt, mit immer stärkeren Medikamenten, nichts half.
Dann wurde es mir "zu bunt" und ich wechselte den Ta-meine neue TÄ machte einen Bluttest und da stand es fest, dass unsere Phineline stark zuckerkrank war.
Du mußt dir die Behandlung wie beim Menschen vorstellen-sie wurde morgens und abends gespritzt und hatte schon nach ganz wenigen Spritzen heraus, dass sie ihr gut taten!
Sie hat es sich immer gefallen lassen.
Mach dich mal nicht verrückt!:kuss1:
 

bettylein

Sehr aktives Mitglied
Registriert
5 Januar 2006
Beiträge
1.133
Ort
Wien
ja, abwarten was der tierarzt sagt.

zuckerkrankheit ist sag ich mal nicht so schlimm, wenns richtig eingestellt ist, hats noch ein megalanges leben vorsich,..... und ich sage mal so meine alte maus hat CNI (dauernd gekotzt bis nur noch schaum rauskam bzw. dann schon blut, da bin ich oft 10mal in der nacht aufgestanden wischen oder was unterrischhalten - weil die würgt so oft, beim jungen gehts schneller, einmal würgen das wars, bei ihr dauerts immer, da kann ich sogar a sacki unterischhalten) und kriegt wöchentlich ihre infus, und tabs jeden tag, mit der zeit lernt man das wie was und wann du es am besten machst.

meine trinkt auch unmengen an wasser, die sauft ma sicher fast das ganze volle schüsserl am tag aus, wenns ma net dauernd gleich nach dem fressen mit vollem mund reinschlecken würde, hab dann immer die essensreste drinnen *ggg*

aber net kopf zerbrechen, abwarten was passiert und der tierarzt sagt.
 

Monty

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10 Januar 2006
Beiträge
853
Hallöchen,

meine letzte Katze hatte auch Diabetes, der TA hatte sie eingestellt und ich mußte sie spritzen, sie hat auch sehr viel getrunken, Durchfall hatte sie keinen. Es giebt auch schwankende Diabetes, das hatte meine Katze, sie wurde ständig kontrolliert, alle 1 -2 Wochen und die Dosis mußte dadurch auch immer geändert werden. Es giebt aber auch ein Blutzuckerkontrollgerät für Katzen für den Hausgebrauch, dann brauchst du nicht immer zum TA fahren...
Gute Besserung für die Mietze

lg
Sylvia
 

Monty

Sehr aktives Mitglied
Registriert
10 Januar 2006
Beiträge
853
würd mich auch mal interessieren was dein Hexchen nun hat, ob es tatsächlich Diabetes ist?????

lg
Sylvia
 

Knusperhexe

Sehr aktives Mitglied
Registriert
4 Januar 2006
Beiträge
1.702
Ort
Lassee, Niederösterreich
nöööööööööööööööö, wir wissen leider noch nix, weil wir immer noch mit den ausläufern des durchfalls laborieren. jetzt essen wir spezialnahrung und kriegen noch mal ne fuhr tabletten. und damit hoffen wir, den weichen stuhl endlich in den griff zu kriegen.... *seufz*

erst wenn sie wieder normal stuhlt, kommt die blutuntersuchung - ihr wisst ja: entzündungsherd bei blutuntersuchung is nich so toll.....

ihr kriegt sofort bescheid, wenn ich was weiss....
 

Knusperhexe

Sehr aktives Mitglied
Registriert
4 Januar 2006
Beiträge
1.702
Ort
Lassee, Niederösterreich
sooo, nun die versprochenen neuigkeiten. nachdem wir den durchfall nicht in den griff kriegen, waren wir noch mal zur durchuntersuchung beim TA (auch wegen dem blutbild).
mein TA untersuchte sehr gründlich (mind. 5 minuten abtasten und abhören) und hat sich nochmal die gesamte leidensgeschichte erzählen lassen.
er meint, mein hexchen hätte sehr starke darmgeräusche und einen leichten blähbauch - zusammen mit der krankheitsgeschichte vermutet er stark eine chronische darmentzündung. eine weiterbehandlung mit tabletten schadet wohl mehr, als sie nutzt. er meinte, so eine ähnliche krankheit gibts auch beim menschen (spezialausdruck, den ich mir in meiner TA-panik natürlich mal wieder nicht gemerkt hab :weinen1: ). wir sind nun so verblieben: bleibt der stuhl "akzeptabel", also nur weich, lassen wir es mal so. wird er flüssiger, muss man dem mädchen eine infusion und eine spritze verpassen.
da wir ja solche durchfallperioden schon seit jahren immer wieder mitgemacht haben, warten wir noch ein wenig zu. wenn der stuhlgang dann wieder in eine "härteperiode" gerät, können wir ein blutbild machen.
der TA meinte jedoch, er glaubt, dass ihr gewichtsverlust stark mit dieser chronischen darmentzündung zusammenhängt.
sonst gefällt ihm hexchens zustand wirklich gut - es ist nichts besorgniserregend, sie hat schönes fell, gute zähne und eine gute gesamtkonstitution. mit so´ner entzündung kann sie trotzdem mega-alt werden - es tut ihr ja auch nichts weh.
die einzigen, die hier echt leiden, sind mein lieber mann und ich, denn ihre stinkbomben im kistl sind gewaltig, nahezu unmenschlich. dh. das badezimmerfenster is fast immer gekippt. na macht nix, gekühlt bleibt länger frisch :zunge3:

ansonsten im westen nix neues: strizis kralle is sehr schön verheilt (zum nachlesen: https://www.tierliebe.at/threads/2008) und salem, der riesengrosse 9-kilo-kater is laut TA "ein wunderschönes viech, so g´hört a katz, da hat ma wenigstens was in der hand! auf den kannst zu recht stolz sein!" *mitstolzgeschwelterbrustausderordinationgewandertbin* :blume2:

eine halbwegs erleichterte uli & ihr liederliches kleeblatt
 

Flauschfussel

Sehr aktives Mitglied
Registriert
2 Mai 2005
Beiträge
8.326
Ort
Siegen
Das hört sich wirklich exakt so an, wie die Geschichte von unserem Phinchen.
Hat der TA nichts von Kortison-Spritzen gesagt?
Wenn du magst,kann ich dir Tipps geben, Phini hatte ihr Leben lang neben Diabetes Durchfall........
 
Werbung:

bettylein

Sehr aktives Mitglied
Registriert
5 Januar 2006
Beiträge
1.133
Ort
Wien
Knusperhexe schrieb:
die einzigen, die hier echt leiden, sind mein lieber mann und ich, denn ihre stinkbomben im kistl sind gewaltig, nahezu unmenschlich. dh. das badezimmerfenster is fast immer gekippt. na macht nix, gekühlt bleibt länger frisch :zunge3:


*sfg* :roll: tja, sei froh wenn meine alte maus ****** dann schert sie nichtz sondern lässt alles offen liegen!!! entweder bleibts offen oder mein kleiner geht "nachscherren" :jump1:

ICH LEIDE MIT DIR!!!!!! *gg* kenne den mief sehr gut. aber am schlimmsten ist der mega pfiff *gg* poah der stinkt und dann das blubbern beim lassen,.... *gg* weißt was ich mein, das hatte ich ne zeit beim jungen, ka ahnung was er da hatte, sicher das falsche gegessen :)
 
Oben