• Willkommen im freundlichsten Forum für alle Tierfreunde!
    Registriere Dich kostenlos und diskutiere über Hunde, Katzen, Kaninchen, Pferde

Mein Hund hat Probleme beim Strassenbahnfahren

Angel

Mitglied
Registriert
6 Februar 2005
Beiträge
18
Ort
Köln
Hallöchen an alle!
Ich brauche mal einige Tipps von Euch.:confused:
Mein Hund hat seit knapp vier Wochen ein riesiges Problem beim Strassenbahnfahren. Er versucht in die Schuhe ander Leute zu beissen. Er knurrt und bellt die Leute an. Er ist jetzt genau ein Jahr alt und konnte vorher ohne Probleme Strassenbahnfahren und mit ins Einkaufscenter. Wie gesagt seit knapp vier Wochen ist das nicht mehr möglich. Ich habe schon einen Maulkorb gekauft (Sonderanfertigung für platten Schnauzen). Nur ist der etwas zu groß und er kann ihn sich ausziehen. Ich bin aber darauf angewiesen den Hund ab und zu mit der Strassenbahn mitzunehen. Das ist allerdings immer purer Stress für uns beide.

Bitte helft uns doch mit Ratschlägen und Ideen was ich und mein Wuffi sonst noch machen könne, damit wir wieder problemlos Strassenbahnfahren können.:jump1:
 
Werbung:
Hallo Angel, :)
Deine Beschreibung ist etwas zu knapp um Genaues zu sagen.
Versetzt Dich mal in die Seele Deines Hundis. Was könnte los sein, dass es zu dieser plötzlichen Verhaltensänderung kam?
Mir fallen auf Anhieb zwei Sachen ein: 1. Der hat beim Strassenbahnfahren (vielleicht auch sonstwo) unliebsame Bekanntschaft mit den Füssen anderer Leute gemacht, so dass er jetzt glaubt, sich im Vorfeld verteidigen zu müssen.
Da wäre beruhigen und trösten und in Sicherheit wiegen die Therapie. Ihn so setzten/stellen, dass keine anderen Füsse an ihn ran kommen.

2. Der kommt in die Flegeljahre und meint jetzt den starken Mann spielen zu müssen, in dem er die Strassenbahn als sein Terrain betrachtet, aus dem gefälligst alle anderen verschwinden sollen.
Da wäre dann ein deutliches Machtwort angebracht, so deutlich und so oft, bis Kerli einsieht, dass er sich anständig verhalten muss.

Vielleicht winkt ja auch eine kleine Belohnung am Ende der Fahrt, auf die man ihn hinweisen kann. Dass brave Hunde ein Leckerchen kriegen, wenn sie jetzt hübsch still sitzen und ein gaaaanz feiner Hund sind.

Krieg raus WAS los ist (!!!!!) - und halte den inneren Kontakt zu Deinem Vierbeiner.

Manchmal spinnen Hunde auch schlichtweg, weil sie Sachen falsch einordnen. Ein Hund den ich hatte, war okay mit allen Leuten, nur Farbige
waren ihm ein Dorn im Auge. Und das ist schon heiss, wenn so ein Hund, der sonst frei bei Fuss läuft, plötzlich in der Fussgängerzone eine dicke
farbige Mamma in einer Einkaufspassage laut bellend "stellt".
Da nutzt nur Durchgreifen, und zur Not auch packen und beuteln. Bis Hundi die Schnauze hält, und die Sache klar ist.

Vielleicht kommt ja noch eine genauere Erklärung von Dir.
:rolleyes:
Grüsschens,
Geli
 
Hallo Angel,

mit 1 Jahr ist Dein Hundi wirklich noch relativ jung. Es mag die Pubertätsphase sein ("Sturm- und Drangzeit"), genauso gut kann es auch purer Stress für ihn sein. Dichte Menschenmengen, evtl. Hektik, sein "Nähe-/Distanzbereich" wird von anderen (logischerweise) nicht gewahrt. Mag sein das er die Fahrt einfach nur ätzend findet usw. Also es gibt viele Möglichkeiten...
Kann mich deshalb Geli nur anschliessen: versuche heraus zu bekommen warum Dein Hund das macht! Was war vor 4 Wochen? Gab es ein besonderes Erlebnis? Wie hat er sich vorher bei der Strassenbahnfahrt verhalten? Wenn Du das weißt, kannst Du auch gezielt darauf eingehen. So sollte es nämlich nicht bleiben!

In einem muss ich Geli jedoch widersprechen: Beruhigung und Trost sind - egal aus welchen Gründen auch immer er dieses Verhalten zeigt - hier Fehl am Platze.

Viel Erfolg und lass mal von Dir hören.

Lieben Gruß Marie
 
Hi Mariechen, :) :)
ich war vielleicht nicht genau genug in meiner Formulierung.
Ich habe unterstellt, dass der Hund möglicherweise Angst hat, erneut getreten zu werden.
Dann würd ich würde meinen Hund schon beruhigen und trösten, wenn er aus Angst solchen Terz aufführt. Aber OB er das Ganze aus Schiss macht, können wir beide nicht wissen, denn es steht in der Beschreibung nicht drin.
Liebe Grüsschens,
Geli
 
Hallöli Geli! :blume2:

Nein das stimmt, da müsste Angel mehr erzählen. Wobei, wenn er sich aufgrund eines Tritts z.B. so verhält, würd ich auch nicht trösten. Denn Trost ist eigentlich nur eine menschliche Sache. Für den Hund ist es jedoch eine Bestärkung in seinem Tun. Ein Hund bekommt ja auch dann liebevolle Streicheleinheiten - abgesehen vom Knuddeln und Schmusen - wenn er sich richtig verhält. Zum Beispiel bei Übungen, dann aber als Lob. Weißt wie ich mein?
 
Hallöchen ihr zwei!

Also vor vier Wochen war eigentlich nichts. Vor knapp zwei Monaten hat er damit angefangen bei Männern in die Füße beissen zu wollen aber auch nur in die Schuhe. Erst bei einem Neffen meiner Freundin und dann bei meinem Vater. Mit meinem Vater haben wir einen Test gemacht er sollte die Schuhe ausziehen und da war er wieder der liebe nette Mensch. Mein Vater hat eine falsche Bewegung gemacht und da wollte mein Hundi angreifen. Ich weiss allerdings nicht warum. Bzw. eigentlich schon. Mein Vater hat den Hund von Anfang an abgelehnt und ihn versucht mit dem Fuß bzw. Schuh fernzuhalten. Könnte das eine Ursache sein? Wir sind auch vor bestimmt drei Monaten spazieren gegangen mit meiner Freundin und da kam uns einTyp entgegen der sehr aggressiv und direkt auf uns zukam. Mein Hund war nicht angeleint, weil er ohne Leine gut hört. Aber da der Typ so direkt auf uns zukam ging mein Hund dazwischen und der Typ hat uns beschimpft. Warum denn der Hund ohne Leine laufen würde und er würde uns anzeigen bei der Polizei und er wollte mein Hundi treten. Meine Freundin hat den Typ versucht von meinem Hund und mir fernzuhalten und ich habe ihn an die Leine genommen. Mein Kleiner hat geknurrt und gebellt. Ist das vielleicht einzweiter Grund oder der Auslöser für den Ausraster mit den Schuhen? Könnt ihr mir da helfen? Mein Kleiner ist übrigens eine französische Bulldogge namens Scotty. Er ist ansonsten sehr lieb und hat das Problem erst richtig mit dem Strassenbahnfahren seit vier Wochen.:confused:
 
Liebe Angel, :)
sicher kann das daher kommen. Zumindest kann sowas ein Verhalten verstärken.
Bevor sich diese Agression den Füssen gegenüber weiter verfestigt, würde ich ernsthaft vorschlagen : Hundeschule.
Noch ist Dein Kurzer klein und kann vergessen dass er mit Füssen fortgestupst und bedroht wurde. Vor allem kann und MUSS er lernen, selbst wenn ein Mensch nach ihm tritt, dass es nicht seine Sache ist, beissen zu wollen und zu dürfen! Und auch mit dem Dazwischengehen, wenn ein aggresiver Typ ankommt, ist das so eine Sache.
Dein Hundi darf nicht die Freiheit haben, selbst zu interpretieren, auf den geh' ich jetzt los oder nicht. Das darf nicht sein!
Diese Hürde solltet ihr jetzt wirklich mit Erziehung nehmen, damit sich das Verhalten nicht einschleift. Sonst wird daraus möglicherweise ein dauerhaftes Problem. Ernsthaft!
Toi, toi, toi,
und liebe Grüsse,
Geli
 
Hi Angel,:)

ich habe noch etwas in meiner Erinnerung gekramt, denn ich weiss auf Anhieb recht wenig über französiche Bulldoggen.
Eine die ich kurz kannte war sehr verspielt und freundlich, ganz weiches glattes Fellchen, angenehm lieb, schmusig und eigensinnig. Ein erstaunlicher, origineller Hund. Witzig, dass Du so einen hast.- Wie bist Du darauf gekommen?

Ich glaube, dass diese Hundis durchaus die Tendenz haben, IHREN geliebten Menschen beschützen zu wollen, und das solltest Du nicht forcieren.
Diese Hürde mit dem Schuhe-Beissen müsst ihr jetzt echt gemeinsam nehmen. Entweder DU schaffst es, ihn zu überzeugen, dass das das ALLERLETZTE ist, was du von ihm willst - und das muss er mitkriegen! Er muss mitkriegen, dass Du das verabscheust!- Oder wirklich Schule.
Stell Dir mal vor, der macht das die nächsten 11 Jahre so weiter?
Liebe Grüsschen,
Geli
 
Werbung:
So kam Scotty zu mir!

Danke das hat mir für den Anfang schon geholfen. Jetzt weiss ich wenigstens wo es herkommen kann. Ich habe für ihn einen Maulkorb gekauft. Wir trainiren jetzt kräftig um ihn anzuziehen. Aber auch das ist gar nicht so einfach. Könnt ihr mir in dem Punkt auch Tipps geben? Der Maulkorb ist eine Sonderanfertigung die ich selber nochmal verkleinern musste.

Ja wie bin ich zu ihm gekommen. Das ist eine ganz eigene Geschichte.
Ich wollte schon immer einen Hund haben, aber mein Vater hat sich immer dagegen gestellt. Da ic noch drei Geschwister habe habe ich das damals akzeptiert. Nur jetzt langsam nicht mehr. Meine Freundin wusste von dem Herzenswunsch und hat im Internet die Suche nach einem Hund inseriert bei dhd24. Anfangs meldete sich kaum einer oder Leute die so weit weg wohnten, dass wir den Hund nicht hätten abholen können, da wir beide keinen Führerschein und kein Auto haben.
Die Sache lief schon bestimmt vier Wochen und ich hatte totale Zweifel ob das wirklich klappt und ob ich das wirklich machen soll.
An einem Abend haben meine Freundin und ich bestimmt drei Hunde abgelehnt weil sie zu alt waren oder eben zu weit weg.
Aber um halb zehn abends rief ein Mann an. Er hätte da einen Welpen, eine Mischling. Meine Freundin fragte wo er denn wohnen würde und er meinte in Darmstadt. Wir wollten schon ablehnen, da meinte er, dass er den Hund ganz dringend abgeben müsste und ihn vorbei bringen würde. Heute noch! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie aufgeregt wir waren. Der Typ hat sich dann erst noch etwas verfahren, uns aber aber doch noch gefunden. Das war nachts um ein Uhr. Er stieg aus mit seiner Frau. Sie hatte ein kleines Transportkörbchen für ein Häufchen Hund mit HUND. Er war ein Häufig NIX. Sie brachten ein Körbchen, Futter, Spielzeug und Halsband und Leine mit. Unser Scotty kam komplett ausgerüstet zu uns.:umarm: :umarm: :umarm: Ich war so happy. Der Typ erzählte uns dann warum er Scotty als Mischling ausgegeben hatte. Wenn er gesagt hätte er hat da eine französische Bulldogge, da hatte er Angst wir könnten ablehnen. Er musste den Hund bis zum nächsten Morgen lossein. Ich war richtig glücklich und unser Scott hat uns schon am ersten Tag bzw. Nacht gezeigt was er so draufhat. Er hat das komplette Ehebett meiner Freundin eingenommen und er hat gepupst das wir alle zwei Minuten die Luft anhalten mussten. Nach einer Weile haben wir dann lieber das Fenster geöffnet und den Hund zugedeckt. Seitdem hat er schon so einiges angestellt und uns zum Lachen gebracht. In der Fotogalerie sind auch Fotos von ihm.

Liebe Grüße

Gitte und Scotty
 
Zurück
Oben