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Bett liegen

Dieses Thema im Forum "Hunde-Erziehung, Hunde-Verhalten" wurde erstellt von A1taria, 1 Januar 2004.

  1. A1taria

    A1taria Mitglied

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    Wie kann man seinem Parson Russell, der seeeeehr verwöhnt ist, das Bettlegen abgewöhnen?!

    Mein Hund, Tiny, sieht so aus:
     

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  2. Minnie

    Minnie Guest

    Hallo!
    Sie ist ja sehr süss!
    Deine Frage kann ich nicht konkret beantworten, so ist es bei uns mit dem irgendwo drauf liegen:
    In der ersten Zeit als wir unseren Hund bekommen haben, habe ich ihm alles mögliche beigebracht und einige Dinge auch verboten. Das und das darf er, das und das nicht, woran er sich hält. Auf die Couchgarnitur und auf Sessel darf er nicht rauf, er macht es auch nicht, weil er genau von Anfang an wusste dass er es nicht darf.
    ABER:D : wo wir vorher gewohnt haben, hatten wir ein seperates Gästezimmer, in dem Zimmer stand eine Schlafcouch, die immer zusammengeklappt war, in dem Zimmer war ich eigentlich nur zum Saubermachen, sonst nie, die Tür stand aber immer auf. So, nach Monaten kam ich dahinter, dass mein Hund sich immer "heimlich" auf die Couch legte. Als ich ihn das erste Mal dabei sah, dachte ich das gibt es doch gar nicht, vor allem sah er mich dabei an als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt:engel2: . Dann dachte ich mir, nein das kann ich ihm jetzt nicht mehr verbieten, er macht es schon zu lange und ich hatte ihm am Anfang nicht gesagt, dass er auf DIE Courch nicht darf. Er hat alles was ich ihm beigebracht hatte auf die jeweiligen Möbelstücke bezogen. Also war ab dann die Couch SEINE :p . Nach dem Umzug steht sie jetzt hier im Büro, die Kissen habe ich alle runtergenommen und auf der Couch ist immer ein farbiges Spannbetlaken, das sieht nicht so nach Bett aus. Darauf liegt er jetzt:) und beobachtet mich wie ich hier am PC sitze. Wenn mal Besuch kommt, sage ich den Gästen sie sollen die Tür zumachen, ansonsten legt er sich darauf, was meiner Meinung sein gutes Recht ist. Denn ich habe es ihm erlaubt und er ist ein sehr braver Hund und macht keine Dummheiten und nichts was er nicht darf.
    Liebe Grüsse Nina:)
     
  3. Whitney

    Whitney Sehr aktives Mitglied

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    Hmmm Alteria, meinst du jetzt das Bett oder die Couch. Beim Bett würd ich mal sagen, Tür zum Schlafzimmer zumachen.

    Aber egal, ich würd es ihm einfach verbieten. Kaum liegt er oben, wird er herunterbeordert und auf seinen Platz geschickt. Nicht vergessen sofort bestätigen. Das Runterkommen soll sich doch für ihn lohnen. Sein Körbchen oder Platz muß für ihn interessanter und lohnender sein als das Bett. Entweder durch Leckerlis oder durch Spielen.
    Also, jedesmal wenn er auf seinen Platz geht kriegt er was oder du (wenn er mehr auf spielen fixiert ist) spielst mit ihm nach ca. 5 Minuten Platzliegen - mit spielen mein ich jetzt, dass du mit einem Spielzeug mit ihm spielst, welches er dann als Beute mit in sein Körbchen nehmen darf.
    Ähmm - ich hoff, ich hab mich halbwegs verständlich ausgedrückt.

    Du mußt jetzt nicht denken, dass du die nächsten Jahre immer mit ihm spielen mußt, wenn er im Körbchen liegt - aber am Anfang konsequent. Für ihn wird es dann später wie ein Lottospiel - spielt sie jetzt mit mir oder net?
    Verstehst du was ich mein?

    Sicherlich wird er erstmal dastehen und meinen: Was´n jetzt los? Warum darf ich das nimmer.
    Kein Problem, es sind andere Zeiten angebrochen und jetzt darf er einfach nimmer. Aus basta!

    Ich bin im Büro und hab ein bissl in Stress - sorry, wenn ich ein bissl konfus geschrieben hab.

    Liebe Grüße
    Whitney
     
  4. Whitney

    Whitney Sehr aktives Mitglied

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    Oh entschudlige, ich hab vergessen zu schreiben dass deine Tiny eine ganz Süße ist :)


    Viel Glück
    Whitney
     
  5. A1taria

    A1taria Mitglied

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    oh, danke für den Tip, @Minnie, @Whitney, sehr nett, aber er die "sie" ist ein er!

    Auf die Couch darf er sowieso, er riecht auch nie, ich wasche ihn immer.
    Das ist kein Problem, aber wenn ich die Tür zum Schlafzimmer zumache, winselt er immer, dann fängt er an zu heulen, wie ein Wolf, und am Ende scharrt er so laut, dass niemand schlafen kann.
    Leckerli hab ich auch schon probiert.
    Das frisst er und bleibt auch liegen. Aber wenn ich schlafe springt er rauf.

    MfG
    A1taria

    P.S.: Das auf dem Bild sind wir + Hund!
     

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  6. Whitney

    Whitney Sehr aktives Mitglied

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    Hey Altaria,

    klar, es erfordert viel Geduld und Konsequenz.

    Wenn es gar nix hilft, dann kannst du ihn ja auch mit einem Schnautzengriff vom Bett gefördern. D.h. Hand auf die Schnautze leicht runterdrücken um im selben Augenblick den Hund vom Bett verweisen. Das tut nicht weh und das versteht er auch.

    Wahrscheinlich wird er mal beleidigt sein und es eine zeitlang immer wieder probieren (sonst wär er ja kein Jacky "gggg") - aber wie ich sagte, bring ihm bei, dass sich die Zeiten verändert haben. Was früher war gilt jetzt nimmer. Aber konsequent. Sonst nimmt er dich (berechtigt) nicht ernst.

    Viel Glück
    Whitney
     
  7. A1taria

    A1taria Mitglied

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    Nun, danke für den Tip, Whitney!
    ;)
    Hoffentlich mag er mich dann auch noch...
     
  8. Whitney

    Whitney Sehr aktives Mitglied

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    also da hab ich überhaupt keine Zweifel :)


    Viel Glück
    Whitney
     
  9. A1taria

    A1taria Mitglied

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    Danke. Das Thema kann, denke ich, geschlossen werden.
     
  10. Rosenelfe

    Rosenelfe Mitglied

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    Hallo Whitney

    "Wenn es gar nix hilft, dann kannst du ihn ja auch mit einem Schnautzengriff vom Bett gefördern. D.h. Hand auf die Schnautze leicht runterdrücken um im selben Augenblick den Hund vom Bett verweisen. Das tut nicht weh und das versteht er auch."

    Woher weißt du daß es nicht weh tut?

    warum sonst hilft denn dieser Griff?

    Das ist ähnlich als wenn reiter sagen, das gebiß tut nicht weh, es erleichtert nur das Lenken und Konmtrollieren des Pferdes..

    Bei diesem Griff werden die Lefzen gegen die Zähne gedrückt......und das Nasenbein ist sehr empfindsam....

    Wenn schon Griff dann doch einer den ein Hund auch aus seinem natürlichen Rudelverhalten kennt....einen Griff ins Genick

    Zum Thema selbst...mein Hundi liegt im Bett und hat einen eigenen Sessel.....warum auch nciht?

    alles liebe
    Elfe
     
  11. Walter

    Walter Administrator Mitarbeiter

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    Der Schnauzengriff tut nicht weh, man soll ja auch nicht wirklich fest zudrücken!
    Diesen Griff wendet z.B. die Hündin selber bei ihren Welpen an.
     
  12. Whitney

    Whitney Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Liebe Rosenelfe,

    wie Walter schon gesagt hat, das wenden die Hündinnen auch bei ihren Welpen an, wenn sie ihnen was lernen wollen.
    Deswegen kennen die Hunde das auch und wissen gleich: aha - das sollt ich mir jetzt aber wirklich merken!

    Der Schnautzengriff wird nur mit ganz leichten Druck ausgeführt.
    Kommt natürlich auf die Größe des Hundes an.
    Wenn du den Hund hinterm Ohr kraulst, machst du das meist mit mehr Druck.


    Liebe Grüße
    Whitney
     
  13. Whitney

    Whitney Sehr aktives Mitglied

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    Wien
    Noch was - ich würde den Schautzengriff dem Griff ins Genick vorziehen.

    Aus folgenden Grund. Wenn man den Hund am Genick packt neigt man oft dazu (ohne es wirklich zu realisierenund zu wollen) den Hund auch noch zu schütteln. Wenn auch nur ganz leicht. Und das ist natürlich ganz schlecht, weil es ans sogenannte "totschütteln" der Beute erinnert.


    Nochmal liebe Grüße
    Whitney
     
  14. wirrlicht

    wirrlicht Aktives Mitglied

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    Hmmm, auch wenn dieses Thema nicht mehr aktuell ist - irgendwann wird's vielleicht mal doch wieder für jemanden ein Problem darstellen.

    Ich hab oft den Eindruck, daß Hundehalter vergessen, daß für Hunde bestimmte soziale Strukturen sehr wichtig sind. Hunde sind Rudeltiere und sie haben eindeutige Signale, was die Rangordnung innerhalb ihres "Rudels" angeht.

    Einem Hund zu erlauben, auf Bett, Couch oder sonstige erhöhte Ruheplätze aufzuspringen bedeutet in der "Hundesprache" nichts anderes als daß man ihm den "gleichen Rang" in der Mensch-Hund-Beziehung (seinem Rudel) zugesteht. Ein "Leitwolf" (und als solcher sollte ein vernünftiger Hundebesitzer auftreten) würde sich das unter keinen Umständen bieten lassen, er würde knurren, zwicken und dem "Rangniedrigeren" den Platz neben sich verbieten.

    Andererseits - wie gesagt, Hunde sind Rudeltiere, mich wunderts überhaupt nicht, wenn ein ausgesperrter Hund an verschlossenen Schlafzimmertüren scharrt. Wie soll er in Ruhe schlafen können, wenn "sein Rudel" nicht sichtbar ist?

    Meiner Ambra habe ich es abgewöhnt, zu mir ins Bett zu krabbeln, obwohl die Süße anfangs immer gewartet hat, bis ich eingeschlafen war, um sich einzuschleichen. Ich hab' sie einige Male wirklich bös angeknurrt und aus dem Bett geknufft - war schwer, ihrem flehentlichen Blick zu widerstehen. Nach einigen Malen Bettverweis und nachdem sie IHREN festen Schlafplatz kannte, hatte sich das Problem erledigt.

    LG, wirrlicht
     
  15. Anke77

    Anke77 Mitglied

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    16
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    Bottrop
    Hallo zusammen!

    Ich weiß, das Thema ist eigentlich schon abgeschlossen und vergessen, aber da ich seit gestern erst angemeldet bin möchte ich doch gerne noch etwas dazu schreiben.

    Also ... ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll:( ....am besten ich leg einfach mal irgendwo los und hoffe, ihr könnt meinem Geschreibsel folgen....;)

    Erstmal zum Thema "Schnauzengriff". Sicher ist es richtig, dass die Hündin, diesen Griff bei ihren Welpen verwendet und die Welpen dieses Signal dann auch verstehen. Allerdings finde ich, ist unser Hund nicht unser Welpe und wir sind nicht die Hündin. Ich meine, versteht mich nicht falsch, aber wir leben mit unserem Hund nunmal nicht im "Hunderudel" sondern in einer Mensch-Hund-Beziehung und die Hunde haben gelernt unsere Körpersprache, unsere Gesten, zu verstehen, sowie wir (hoffentlich!!!) gelernt haben, die Gesten unseres Hundes zu deuten. Deshalb habe ich bedenken, dass der Hund in dem Moment den Sinn von diesem Schnauzengriff richtig deutet, weil er ihn halt nur von Hunden kennt (wenn überhaupt) und nicht als Geste von uns Menschen. Hoffe, es kommt richtig rüber was ich meine - das ist auch alles nicht wissenschaftlich belegt oder so, aber ich bin beim Nachdenken einfach drauf gestoßen und es ist meine Meinung.

    Zu dem was Wirrlicht scheibt möchte ich folgendes sagen. Ich persönlich finde es nicht schlimm mit meinem Hund sozusagen "auf gleicher STufe" zu stehen und nicht eindeutig der "Leitwolf" zu sein. Ich meine all diese Rangordnungspunkte, die man immer wieder liest und hört, z. B. das Thema hier der Hund darf n icht auf Couch und Bett, oder der Hund geht immer hinter mir durch die Tür, der Hund bekommt sein Fressen nachdem ich gegessen habe...und all solche Sachen halte ich für ...naja... ein bißchen überzogen. Denn wie ich oben schon schrieb möchte ich eine schöne harmonische Mensch-Hund-Beziehung zu meinem Tier und die kann ich meines Erachtens nicht dadurch erreichen, dem Hund alles zu verbieten und ihn streng zu erziehen. Natürlich muss es Grenzen geben. Ich handhabe das zum Beispiel so, dass mein Wuffi ins Bett darf und auf die Couch und von mir aus auch vor mir fressen oder durch die Tür gehen darf, aber in dem Moment, wo ich ihm ruhig und freundlich befehle, den Platz auf der Couch für mich frei zu machen, dann soll er das tun und solange er auf diesen Befehl ohne zu murren hört, finde ich es nicht schlimm oder Rangordnungsgefährdent, wenn ein Hund auf Couch und Bett liegt.

    Außerdem - das hab ich letztens noch so gedacht - finde ich, dass die Leute, die ihren Hund nicht zu sich auf die Couch lassen, echt was verpassen. Ich finde es so schön, wenn mein Hund sich auf der Couch an mich kuschelt (wenns nach ihm ging würde er ja auf dem Schoß liegen, aber da passt er nicht wirklich drauf ;) ) und ich ihn kraule, knubbel und mit ihm knuddel.

    Ohje, jetzt hab ich ja wirklich ne Menge gesschrieben. Hoffe nur, dass ich das so rübergebracht habe, wie ich es wollte....

    Ganz liebe Grüße

    Anke :)
     

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